Infrastrukturinvestitionen Privates Kapital baut Brücken in die Zukunft

UBS Asset Management legt den zweiten Infrastrukturkreditfonds auf. Es gibt bereits Kapitalzusagen von über 448 Millionen Euro. Das Startkapital stammt von neun institutionellen Investoren. Der Vorgängerfonds Archmore Infrastructure Debt Platform I ist aktuell zu 94 Prozent investiert.

21.03.2018 - 15:1422.03.18 - 10:19
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Autobahn in Busan, Südkorea: Immer mehr Infrastrukturprojekte werden privat finanziert
Autobahn in Busan, Südkorea: Immer mehr Infrastrukturprojekte werden privat finanziert© Getty Images

Schätzungen zufolge werden bis 2030 weltweit Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 57 Milliarden US-Dollar benötigt. Dazu zählen alle Einrichtungen und Strukturen, die für das ordentliche Funktionieren einer modernen Gesellschaft grundlegend wichtig sind. Immer häufiger werden Errichtung und Betrieb unabhängig von Bankkrediten über private Kredite finanziert. So können private Investoren zum Beispiel bei operativen Infrastrukturanlagen dank langfristiger Abnahmeverträge stabile Ausschüttungen erhalten.

Infrastrukturanlagen lassen sich in fünf Teilsektoren unterteilen:

Transport (Flughäfen, Häfen, Straßen, Schienenwege, Logistikterminals usw.)

Versorger (Wasser-, Gas- und Stromnetze, Fernwärme)

Telekommunikation (Sendemasten, Telekommunikationsnetze, Rechenzentren)

Energie (Stromerzeugung, erneuerbare Energien, Pipelines, Kraftstoff- und Chemikalienlager)

Soziale Infrastruktur (Abfallwirtschaft, Bildungs-, Gesundheits- und Verwaltungseinrichtungen)

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