Akku-GrundlageLithium, das Öl des 21. Jahrhunderts

Mit dem Aufstieg der E-Autos werden Rohstoffe wie Lithium immer wertvoller – der Preis ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Hier erfahren Sie, welches Land die größten Mengen des Metalls fördert.

23.01.2018 - 16:45 Uhr23.01.18 16:45
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Mitarbeiter der Deutsche Lithium entnehmen in Zinnwald im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mineralproben: Möglicherweise wird Lithium auch bald in Deutschland gefördert
Mitarbeiter der Deutsche Lithium entnehmen in Zinnwald im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Mineralproben: Möglicherweise wird Lithium auch bald in Deutschland gefördert© Getty Images

Lithium ist der wohl wichtige Bestandteil leistungsfähiger Akkus. Mehr noch, das Leichtmetall ist der Treibstoff für den Ausbau der Elektromobilität. In einem Standardakku für Elektroautos stecken zehn Kilo des Rohstoffs. Zum Vergleich: In einem Handy-Akku sind nur etwa drei Gramm verbaut.

Die weltweiten Minenreserven werden aktuell auf 14,5 Millionen Tonnen geschätzt davon lagern allein 7,5 Millionen Tonnen in Chile. Größer Lithium-Produzent ist indes Australien, wo im vergangenen Jahr geschätzte 14.300 Tonnen aus der Erde geholt wurden.

Auch in Deutschland findet sich der Rohstoff. So gibt es beispielsweise im Erzgebirge eine Lagerstätte von 500.000 Tonnen Lithium-Karbonat . Gut möglich, dass sich auch hierzulande die Förderung bald lohnen könnte. Denn die Preise für das Leichtmetall sind zuletzt befeuert von der steigenden E-Auto-Nachfrage kräftig gestiegen, wie die nachfolgende Infografik von Statista zeigt.

Infografik: Lithium, das Öl des 21. Jahrhunderts | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista