Alternative Investments Wasserversorger können Mehrwert für nachhaltige Entwicklung und Aktionäre schaffen

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Eine ausreichende Wasserversorgung, wie sie in Nord- und Mitteleuropa gegeben ist, sollte idealerweise weltweit Standard sein. Doch in diesem Jahr sind beispielsweise Mallorca oder Kalifornien aufgrund der Austrocknung natürlicher Süßwasservorkommen von Wasserknappheit heimgesucht worden.

29.08.2016, aktualisiert 12.09.2016 - 16:0112.09.16 - 16:01
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Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Invest
Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Invest

Von Wasserknappheit sind nicht nur Gebiete von Zweit- oder Drittweltländern betroffen, sondern auch entwickelte Regionen. Das zeigt, wie wichtig Themen rund um Wasserversorgung, dem effizienten Einsatz von Wasser oder auch dessen Aufbereitung sind.

„Unternehmen, die für nachhaltige Verbesserungen in diesen Bereichen sorgen, stellen für Investoren spannende Anlagemöglichkeiten dar. Wasserinvestments sind für Anleger interessant, die neben ökonomischen auch ökologische Ziele verfolgen“, sagt Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto Invest.

Versorgung oft mangelhaft

Die Privatisierung von Wasserversorgern ist nicht unumstritten. Dabei gibt es kein eindeutiges Für und Wider. Zahlreiche hoch effiziente Wasserwerke – zum Beispiel in Deutschland, in der Schweiz oder in Singapur – sind in öffentlicher Hand. Viele der öffentlichen Versorger üben allerdings einen mangelhaften Job aus. In Städten gehen oft mehr als 50 Prozent des Trinkwassers im maroden Leitungsnetz verloren. Kläranlagen sind oftmals in schlechtem Zustand und in Schwellenländern sind arme Bevölkerungsgruppen häufig gar nicht an das öffentliche Wasserverteilnetz angeschlossen.

Nachhaltigkeitskriterien für Wasserversorger

„Wir haben aufgrund der Komplexität beim Thema Wasserversorger klare Kriterien, wann private Wasserversorger langfristig erfolgreich sein können und sich damit für unseren nachhaltigen Wasserfonds qualifizieren“, so Güntner.