Anlagestrategie Candriam will mit Rohstoffwährungen vom Ölpreis profitieren

Steigt der Ölpreis oder fällt er wieder? Nach dem Opec-Beschluss, die Förderung zu drosseln, diskutieren Analysten weltweit über die Folgen. Candriam-Stratege Stefan Keller versucht, sofort Profit aus der Entscheidung zu schlagen – und setzt auf Rohstoffwährungen.

07.10.2016 - 14:3907.10.16 - 17:21
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Stefan Keller, Stratege für die Asset Allocation bei der europäischen Kapitalgesellschaft Candriam, setzt große Stücke auf den Beschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), die Öl-Förderung auf 32,5 bis 33 Milliarden Barrel pro Tag zu drosseln.

„Dank der Ankündigung dürfte sich der Ölpreis in den kommenden Monaten langsam aber sicher über der Marke von 50 US-Dollar je Barrel etablieren“, sagt er. Zudem könne die Einigung – sofern sie Ende November offiziell verabschiedet wird und sich die beteiligten Länder auch daran halten – einen globalen Ausgleich von Angebot und Nachfrage bis Mitte 2017 herbeiführen.

Norwegische Kronen im Portfolio

Keller bevorzugt in diesem Szenario Rohstoffwährungen, wie die norwegische Krone, um vom Anstieg des Ölpreises zu profitieren. „Die Korrelation mit dem Ölpreis ist sehr hoch“, sagt er. „Da auch die technischen Indikatoren ermutigend sind, hat diese Währungsstrategie viel Potenzial.“

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