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Anleger stürzen sich auf Edelmetalle „Es gibt eine enorme Dynamik bei Silberkäufen”

Der Silberpreis hat am Montag erstmals in zwei Jahren wieder die Marke von 21 US-Dollar je Unze überstiegen. Der Goldpreis legte am vierten Handelstag in Folge zu. Nach dem Votum der Briten, die Europäische Union zu verlassen, sind beide Edelmetalle bei Investoren vermehrt als sicherer Hafen gefragt.

04.07.2016 - 15:40 Uhr | Quelle: Bloomberg in Märkte

Am Kassamarkt kletterte der Silberpreis in Singapur in der Nacht um bis zu sieben Prozent auf 21,14 US-Dollar. Gold verteuerte sich um bis zu 1,2 Prozent auf 1357,63 US-Dollar pro Unze und erreichte damit beinahe den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren. Am Vormittag verringerte sich der Anstieg auf 0,7 Prozent und 1350,60 US-Dollar.

Gold hat davon profitiert, dass Investoren infolge der Turbulenzen an den Finanzmärkten nach der Brexit-Entscheidung wieder vermehrt auf stärkere Anreize der Zentralbanken und weiterhin niedrige Zinsen in den USA spekulieren.

Fondsmanager setzen auf Gold und Silber

Die Bestände in mit Silber unterlegten börsengehandelten Fonds sind im Juni auf ein Rekordvolumen gestiegen. Bei Gold-Fonds sind die Bestände so groß wie seit August 2013 nicht mehr.

„Es gibt eine enorme Dynamik bei Silberkäufen. Diejenigen, die ein bisschen gezögert haben, Gold-Investments zu erhöhen, stürmen nun den Silbermarkt, weil der sehr billig ist.”

Bob Takai, Chef von Sumitomo Corp. Global Research Co. in Tokio