Sie besuchen der fonds mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »
Junge Frau arbeitet von zu Hause

Arbeitswelt Unternehmen wollen auch nach der Krise an Homeoffice festhalten

Die Corona-Krise zwang viele Unternehmen, ihre Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Inzwischen wollen die meisten Konzerne daran festhalten, zeigt die jüngste Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

06.08.2020 - 14:17 Uhr | in Infografiken

Jedes zweite der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragten Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK) ist infolge der Corona-Krise zur Einschätzung gelangt, dass sich mehr Tätigkeiten für die Arbeit im Homeoffice eignen als bislang angenommen. Entsprechend wird ortsflexibles Arbeiten auch nach Ende der Pandemie deutlich häufiger normal sein als vorher.

„Insbesondere in größeren Unternehmen führt die Corona-Pandemie zu einer langfristigen Ausweitung der Homeoffice-Angebote. So rechnen etwa 75 Prozent der Unternehmen in der Informationswirtschaft ab 100 Beschäftigten mit einer dauerhaften Ausweitung der Heimarbeit“, so Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie.

Vor Covid-19 haben in der Branche nur in zwölf Prozent der Unternehmen mehr als 20 Prozent der Beschäftigten regelmäßig im Homeoffice gearbeitet, künftig könnte es fast ein Drittel sein.