Sie besuchen der fonds mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »
Rübenernte: Bei Festverzinslichen fährt der niederländische Vermögensverwalter NN Investment Partners Erträge ein

Asset Allocation Gewinnmitnahmen bei Fixed Income

Das Multi-Asset-Team von NN Investment Partners hat sich entschieden, ihr Exposure in festverzinslichen Spread-Produkten auf die Gewichtung „neutral“ zurückzufahren. Hintergrund sind hohe Bewertungen, eine erlahmende Kaufdynamik und abnehmende Liquidität.

15.12.2017 - 10:57 Uhr | Von:  in Fonds

Ewout van Schaick, Multi-Asset-Chef bei NN Investment Partners, und Patrick Moonen, Chefstratege, haben die Gewichtung von festverzinslichen Spread-Produkten auf „neutral“ gesenkt.

Taktische Asset Allocation

 

Quelle: NN Investment Partners

In einem Marktkommentar beschreiben sie ihren Ansatz: „Die vergangene Woche war von Stärke bei Aktien und Immobilien geprägt. Fixed-Income-Assets zeigten sich mehr oder weniger stabil. Rohstoffe schwächelten, Preisabschläge gab es vor allem bei Agrarrohstoffen und Gold. Im Vorjahresvergleich haben sich damit Aktien als beste Asset-Klasse entwickelt; das in Euro gerechnete Plus beläuft sich auf 10 Prozent. Eine Änderung haben wir im Portfolio vorgenommen: Wir haben die Gewichtung von festverzinslichen Spread-Produkten von ,übergewichten' auf ,neutral' gesenkt.

Mix von Störfaktoren

Die Abstufung kommt nicht von ungefähr: So missfallen uns hohe Bewertungen in bestimmten Kategorien, etwa bei Investment-Grade-Anleihen, deren Spreads auf Rekordtiefs gefallen sind. Auch die Anlegerstimmung hat sich eingetrübt, das Momentum geht zurück. Nicht zuletzt ist das Jahresende von fehlender Liquidität geprägt.

Ungeachtet der starken fundamentalen Kennzahlen der Unternehmen und der geldpolitischen Unterstützung durch die Europäische Zentralbank ist der Zyklus bei festverzinslichen Spread-Produkten in seiner Spätphase. Die zu erwartenden weiteren Zinsstraffungen der US-Notenbank und der steigende Verschuldungsgrad der Unternehmen könnten für Gegenwind sorgen. Aus diesen Gründen haben wir Gewinne in einer Anlageklasse mitgenommen, die sich binnen Jahresfrist als starker Performer gezeigt hatte.“