Asset Allokation Auf die Streuung kommt es an!

Im überaus beliebten wie gleichwohl weiten Feld von Multi Asset-Investitionen gibt es ebenso viele Anlagestrategien wie -klassen. Vor allem der „Asset Allokation/Global Macro“-Ansatz liegt derzeit im Trend. Er setzt auf niedrige Korrelation durch weite Streuung der Gesamtanlage. Risikobewusste Anleger sind hier gut aufgehoben.

23.10.2015 - 15:0823.10.15 - 16:00
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Christoph Bergweiler
Christoph Bergweiler© JP Morgan Asset Management

Der Hype um Multi Asset-Produkte reißt nicht ab. Im Gegenteil: Allein im ersten Halbjahr 2015 kamen mit 54,5 Prozent über die Hälfte aller Zuflüsse Mischfondskonzepten zu – das zeigen die Zahlen des deutschen Fondsverbandes BVI.

Doch Multi Asset ist nicht gleich Multi Asset. Das weiß Christoph Bergweiler, Country Head Germany für JP Morgan Asset Management, nur zu gut. In der Welt der Fonds, die auf einen Mix aus verschiedenen Anlageklassen setzen, spielen für ihn derzeit vor allem „Multi Asset Income“ sowie die Produktgattung „Global Macro/Asset Allokation“ eine zentrale Rolle.

Ähnlich sieht es die US-Bank Morgan Stanley. Allein für die Anlageklasse „Income“ prognostiziert sie starke jährliche Wachstumsraten von bis zu 30 Prozent für den Zeitraum 2014 bis 2019. „Income“- Fondsmanager sind in erster Linie darauf fokussiert, dauerhaft nachvollziehbare Ausschüttungen für Anleger zu generieren.

„Ein idealer Stabilisator im Kunden-Portfolio“

Gleichzeitig beobachtet Bergweiler, dass auch die Nachfrage nach „Global Macro Fonds/Asset“-Allokationsprodukten stetig steigt. Ziel dieser Produktgattung ist es, in allen Marktphasen einen positiven Ertrag für Investoren zu erzielen. Anders als bei der Anlageklasse „Income“, spielt jedoch die Risikoabsicherung eine größere Rolle. Dadurch – und durch einen kontrollierten Investmentansatz – soll die Korrelation der Fonds zu einzelnen Anlageklassen reduziert werden.

Es ist essentiell, die verschiedenen Multi Asset-Lösungsbausteine sauber voneinander abzugrenzen und transparente Leistungsversprechen an einzelne Bestandteile zu knüpfen. Innerhalb der weit gefassten Gruppierung ‚Multi Asset‘ lassen sich diversifizierende Bausteine hervorragend gemeinsam nutzen.

Christoph Bergweiler, Country Head Germany für JP Morgan Asset Management

Für den Experten sind Asset-Allokationsprodukte ein idealer Stabilisator in Kundenportfolios und eine gute Alternative im Niedrigzinsumfeld. Sie streuen die Gesamtanlage breit und haben dadurch eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen.

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