Bill Gross zum Niedrigzins „Bitcoin und Blockchain sind ein Ausweg“

Neue Finanztechnologien wie Bitcoins bieten Investoren Schutz vor Niedrig- und Negativzinsen, meint US-Milliardär und Fondsmanager Bill Gross. Zentralbanken handeln aus seiner Sicht wie Glücksspieler.

05.10.2016 - 18:5106.10.16 - 09:42
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Im Niedrigzinsumfeld ist die Anlagenot groß: Sparen lohnt sich nicht mehr, gut bewertete Staatsanleihen werfen kaum noch Renditen ab und Aktien sind für viele Anleger zu riskant.

Diese Meinung vertritt auch US-Milliardär Bill Gross: „Die Niedrigzinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), der japanischen Notenbank Bank of Japan (BoJ) und der Europäischen Zentralbank (EZB) zerstören historische Geschäftsmodelle, die Sparen, Investitionen und Wirtschaftswachstum fördern“, schreibt der US-Milliardär in seinem Anlageausblick für Oktober.

Bill Gross schwärmt für Blockchain

Ein Ausweg aus der Krise ist seiner Meinung nach die Technologie Blockchain, die hinter der digitalen Währung Bitcoin steckt und Verschlüsselungstechniken nutzt, um unabhängig von einer Zentralbank neues Geld zu schaffen und den Transfer von Mitteln zu verifizieren.

„Bitcoin- und in einem kleinen Kreis globaler Banken privat vereinbarte Blockchain-Technologien sind nur einige wenige Beispiele für Bemühungen, den Wert ihrer gegenwärtigen Aktiva auf Basis der zukünftigen Kaufkraftkonditionen zu stabilisieren.”

Bill Gross, US-Milliardär und Fondsmanager