BIP-Erwartungen für China 6,8 Prozent: Weltbank legt nach

Die Weltbank hat ihren jüngsten Wachstumsausblick für China leicht nach oben revidiert. Würde die konjunkturelle Entwicklung in China nicht gebremst verlaufen, sähe das Ergebnis noch besser aus.

20.12.2017 - 10:3520.12.17 - 14:56
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Unterzeichnung von italienisch-chinesischen Wirtschaftsverträgen am 18. Dezember 2017 in Peking: Weltbank erhöht Wachstumsprognose für China
Unterzeichnung von italienisch-chinesischen Wirtschaftsverträgen am 18. Dezember 2017 in Peking: Weltbank erhöht Wachstumsprognose für China © Getty Images

Die Weltbank hat ihre Erwartungen hinsichtlich des Wachstums des chinesischen Bruttoinlandsprodukts nach oben revidiert. Haben die Konjunkturforscher der Weltbank bislang ein weltweites BIP-Wachstum von 6,7 Prozent für 2017 prognostiziert, sehen sie jetzt Potenzial für 6,8 Prozent.

China will Verschuldung verringern

Die Zahlen der Weltbank wären noch besser ausgefallen, wenn Chinas Wachstum nicht gebremst verlaufen würde: „Vorsichtige Geldpolitik, strengere Kontrolle des Finanzsektors und die anhaltenden Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft umzustrukturieren und die Geschwindigkeit der Verschuldung in den Griff zu bekommen, werden das Wachstum in China voraussichtlich abschwächen“, teilt die Weltbank mit. Die Institution geht deshalb in den kommenden beiden Jahren von einem langsameren Wachstum im Reich der Mitte aus. 2018 werde die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nur um 6,4 Prozent und 2019 um 6,3 Prozent wachsen, so die Prognosen der Weltbank.