Büroimmobilien Sekundärstandorte lukrativer als Top-Städte

Abseits der Metropolen sind Investments in Büros oft lukrativer. Vor allem die Nettoanfangsrenditen liegen dort höher. Die Spanne an den Sekundärstandorten reicht dabei von 4,1 Prozent in Bonn bis zu 7,0 Prozent in Stralsund und Chemnitz.

23.04.2018 - 10:0223.04.18 - 17:35
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Teilnehmerinnen der Anime-Convention in Bonn: Städte in der zweiten Reihe sind besonders für Büro-Investoren interessant
Teilnehmerinnen der Anime-Convention in Bonn: Städte in der zweiten Reihe sind besonders für Büro-Investoren interessant© Getty Images

Die Deutsche Mittelstand Real Estate AG und die bulwiengesa AG haben ihre zweite umfassende Studie „Büroimmobilienmarkt: Investmentchancen an Sekundärstandorten“ veröffentlicht. Die Studie vergleicht 31 ausgewählte Sekundärstandorte in Deutschland mit den Top-7-Städten. Die untersuchten Sekundärstandorte bieten höhere Renditepotenziale als die deutschen Top-7-Städte. Gleichzeitig ist dort die Ertragsstabilität höher. Das größere Renditepotenzial zeigt sich vor allem in den höheren Nettoanfangsrenditen.

Ostdeutsche Städte mit guten Renditechancen

Die Spanne an den Sekundärstandorten reicht dabei von 4,1 Prozent in Bonn bis zu 7,0 Prozent in Stralsund und Chemnitz. In den A-Städten liegen dagegen die Nettoanfangsrenditen im Durchschnitt bei 3,2 Prozent. Die höhere Ertragsstabilität an den meisten Sekundärstandorten spiegelt sich auch in der geringeren Mietvolatilität wider: So weisen Märkte wie Bonn und Dortmund eine sehr geringe Schwankungsbreite bei den Mieten auf. Das Risiko von marktseitigen Mietkorrekturen wird dadurch reduziert. Auf der anderen Seite zeigt sich an den großen Standorten wie Berlin und München eine hohe Schwankung der durchschnittlichen Miete.

Hohes Risiko durch Schwanken der Miethöhe