BVI Mischfonds-Statistik Union Investment und Flossbach von Storch weit vorn

Das erste Quartal 2016 dürfte den meisten Fondsmanagern viele schlaflose Nächte bereitet haben. Umso erfreulicher liest sich die Absatzstatistik des deutschen Fondsverbandes BVI: Satte Zuflüsse von 2,2 Milliarden Euro in Multi-Asset-Produkte wurden registriert – getrieben vor allem durch zwei Multi-Asset-Größen.

01.06.2016 - 17:3801.06.16 - 18:25
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Bert Flossbach, Portfoliomanager des FvS Multiple Opportunities, darf sich über gute Absatzzahlen im ersten Quartal freuen.
Bert Flossbach, Portfoliomanager des FvS Multiple Opportunities, darf sich über gute Absatzzahlen im ersten Quartal freuen.© Jürgen Bindrim

Das holprige Auftaktquartal hat die Märkte gehörig ins Schleudern gebracht. Die Absatzzahlen des Deutschen Fondsverbandes (BVI) zeigen hingegen, dass Multi-Asset-Fonds ihre Erfolge aus dem Vorjahr ins neue Jahr hinüberretten konnten. In den ersten drei Monaten flossen ihnen zusammengenommen 2,2 Milliarden Euro zu. Davon entfallen über zwei Drittel, etwa 1,6 Milliarden Euro, alleine auf den Erfolgsmonat März.

Vor allem die offensiveren Mischfonds mit einem globalen, beziehungsweise europaweiten Anlagespektrum, durften sich über Zuflüsse freuen. Deutschlandfonds verzeichneten dagegen zum Teil deutliche Abflüsse.

Gerade weil die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr ernüchternd erscheinen, gilt es zu beachten, dass nicht alle der „Big Player“ im Multi-Asset-Bereich in der Statistik des BVI vertreten sind. So melden weder Carmignac, Nordea noch JPM – die allesamt große Multi-Asset-Flagschiffe vertreiben – ihre Absatzzahlen an den deutschen Fondsverband.