Dank Boom am Immobilienmarkt Stockholm hat zwei neue Milliardärinnen

Zwei Töchter des schwedischen Industriellen Fredrik Lundberg sind in den Kreis der Millardäre aufgestiegen. Zu verdanken haben sie ihr Vermögen dem Rekordhoch der familieneigenen Immobilienfirma.

16.08.2016, aktualisiert 18.08.2016 - 09:2218.08.16 - 09:22
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Quelle: Bloomberg
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Louise Lindh, 36, und Katarina Martinson, 35, dürfen sich über saftige Kontoeingänge freuen. Die Schwestern halten an der börsennotierten Immobilienfirma Lundbergfoeretagen jeweils einen Anteil von 14 Prozent, wie aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2015 hervorgeht. Am Montag dieser Woche schlossen die Aktien des Unternehmens auf einem neuen Allzeithoch bei 519,50 Schwedischen Kronen (54,87 Euro).

Die Firma profitiert von steigenden Immobilienwerten in Stockholm, wo die Preise für Wohnungen in den vergangenen zwölf Monaten um 24 Prozent nach oben geschossen

Familie hält Mehrheit der Stimmrechte

Ein Mangel an öffentlich verfügbaren Aktien - die Familie kontrolliert 70 Prozent des Grundkapitals und mehr als 90 Prozent der Stimmrechte - verstärkt den Kursanstieg, wie Analyst Gustav Oesterberg von Pareto Securities in Stockholm erklärt.

Die Beteiligung der Geschwister war von 7,6 Prozent zu Jahresbeginn 2015 auf den aktuellen Wert gestiegen, nachdem ihr Vater Anteile transferierte. Der Wert dieser Aktien, zusammen mit den Dividenden und Anteilen an anderen öffentlich gehandelten Aktiva, beschert den beiden Schwestern laut dem Bloomberg Billionaires Index jeweils rund 1,1 Milliarden US-Dollar an Vermögen.

Gegründet wurde Lundbergfoeretagevon vom Großvater der Schwestern, Lars Erik Lundberg. Lundberg spezialisierte sich 1944 auf die Entwicklung von Wohnhäusern.