ESG-InvestmentsDeka bringt nachhaltigen Mischfonds an den Start

Die Sparkassenfondsgesellschaft erweitert ihr Angebot an nachhaltigen Investmentfonds um einen Mischfonds. Ins Portfolio kommen Aktien, die zuvor einen Nachhaltigkeitsfilter mit einem strengen Ausschlussmechanismus durchlaufen haben.

03.05.2021 - 11:12 Uhr03.05.21 11:12
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Fahrrad statt Auto
Fahrrad statt Auto: Der neue Deka-Mischfonds investiert ausschließlich in nachhaltige Wertpapiere© IMAGO / imagebroker

Die Deka erweitert ihr Produktangebot um einen nachhaltigen Mischfonds: Deka-Nachhaltigkeit Dynamisch (ISIN: DE000DK0V6U7). Dieser wird benchmarkfrei gemanagt und kann weltweit und flexibel in unterschiedliche Anlageklassen investieren, wobei der Fokus auf Aktien liegt. Das ermöglicht dem Fondsmanagement, sehr dynamisch auf Marktveränderungen zu reagieren. Dazu trägt auch die Spannbreite des Aktienanteils im Portfolio von 25 bis 100 Prozent bei.

Bis zu 75 Prozent Rentenanteil

Für den Fonds kommen beispielsweise globale Marktführer und Unternehmen infrage, die von aktuellen und zukünftigen strukturellen Trends profitieren können. Dazu zählen Unternehmen aus den Sektoren grüne Energie, Zukunftsmobilität oder Digitalisierung. Darüber hinaus kann das Fondsmanagement in das gesamte Spektrum des Anleihemarktes investieren. Um das Risiko in Krisenzeiten zu verringern, darf der Rentenanteil auf bis zu 75 Prozent angehoben werden.

Für die Aufnahme müssen Unternehmen zuvor einen Nachhaltigkeitsfilter mit einem strengen Ausschlussmechanismus durchlaufen. In einem ersten Schritt werden dabei alle Firmen ausgeschlossen, die gegen elementare Nachhaltigkeitskriterien verstoßen. Diese orientieren sich unter anderem an den Prinzipien des UN Global Compact, sodass Unternehmen mit eklatanten Verstößen gegen Menschenrechte ausgeschlossen werden. Ebenso werden einzelne Geschäftsfelder ausgeschlossen, wie etwa Rüstungsindustrie oder Kohleförderer.

Bewertung nach ESG-Kategorien

Zudem werden Anleihen von Staaten nicht aufgenommen, die nach dem Freedom-House-Index als unfrei eingestuft werden, nach dem Corruption-Perceptions-Index eine hohe Korruption aufweisen (Score von unter 40), als Atommacht nach SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) gelten und/oder die UN-Biodiversitäts-Konventionen zum Schutz der biologischen Vielfalt nicht berücksichtigen. Die nach dem Ausschlussprozess verbleibenden Unternehmen und Staaten werden hinsichtlich der drei ESG-Kategorien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) bewertet.

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