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Der Brexit und die Börsen Ein Ende mit Schrecken, kein Schrecken ohne Ende

Geopolitische Ereignisse, wie beispielsweise der Brexit, sorgen an den Börsen meist für heftige Turbulenzen. Doch diese sind in der Regel nicht von langer Dauer und Anleger sollten sich nicht nervös machen lassen – so das Fazit einer Mitteilung aus der Reihe „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften.

11.07.2016 - 17:37 Uhr | in Basiswissen

„Politische Börsen haben kurze Beine“, sagen Börsianer, wenn Wahlen und andere politische Ereignisse die Kurse vorübergehend beeinflussen. Damit meinen sie, dass geopolitische Einflüsse zwar zuweilen heftige Auswirkungen an den Finanzmärkten haben können, diese aber meist von kurzer Dauer sind.

Grund: An der Börse zählen langfristige Unternehmensdaten und dabei vor allem die Gewinnentwicklung und Strategie von Unternehmen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Bloß nicht nervös werden

Natürlich wird der Austritt der Briten aus der Europäischen Union Konsequenzen für die politische und wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens und Kontinentaleuropas haben. Auch zeigen Studien, dass in der Vergangenheit Aktienkurse kurz vor wichtigen Abstimmungen häufig nachgaben aufgrund der Unsicherheit an den Märkten.

In den Tagen nach einer Entscheidung wurden die Einbußen aber meist schnell wieder wettgemacht. Denn in Zeiten der Globalisierung erwirtschaften viele Unternehmen einen Großteil ihrer Umsätze und Gewinne weltweit. Sie sind weniger abhängig von politischen Vorgängen in einer bestimmten Region.

Sparer sollten deshalb wie jüngst rund um Events wie das britische Referendum oder die spanischen Wahlen nicht nervös werden und versuchen, den Börsen mit hektischen Käufen und Verkäufen ein Schnippchen zu schlagen. Stattdessen sollten sie eine langfristige Strategie bei ihrer Geldanlage verfolgen. Für den Anlageerfolg ist es entscheidend, dass die Sparer ihr Geld möglichst lange für sich arbeiten lassen.