Anlageverhalten Die Furcht vorm Kapitalmarkt schwindet

Viele Deutsche setzen weiterhin aufs Sparbuch. Es tut sich aber was: Aktien und Investmentfonds gewinnen an Beliebtheit. Gegenüber Kryptowährungen hingegen herrscht Skepsis.

16.08.2021 - 17:2016.08.21 - 17:23
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Die älteste Börse Deutschlands steht in Hamburg
Die älteste Börse Deutschlands steht in Hamburg: Deutsche Sparer sehen sich zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert und suchen Alternativen für die Geldanlage© IMAGO / Hoch Zwei Stock/Angerer

Die in Deutschland ohnehin hohe Sparquote hat während der Lockdowns neue Rekordwerte erreicht. Während für vorsichtige Sparer offenbar nur Bargeld sicher genug erscheint, haben risikobewusste Anleger vermehrt in Wertpapiere investiert.

Zwar vertrauen noch immer 46 Prozent der Deutschen dem Sparkonto. Mittlerweile haben aber immerhin 20 Prozent ihr Geld in Aktien und Fonds angelegt. Das ist eines der Ergebnisse der jüngsten Statista Global Consumer Survey.

Kryptowährungen in Deutschland unpopulär

Gegenüber Kryptowährungen als Anlageform ist die überwiegende Mehrheit skeptisch. Lediglich 7 Prozent der Befragten besitzen eine Kryptowallet. Auch in den kommenden zwölf Monaten wollen nur wenige Personen in Deutschland in Bitcoin, Ethereum oder andere Kryptocoins investieren.

Insgesamt scheinen sich viele Anleger nicht nach neuen Investitionsmöglichkeiten umzuschauen: 40 Prozent der Umfrageteilnehmer waren mit ihrer Kapitalanlage zufrieden und planen nicht, im kommenden etwas zu ändern.

Im Hinblick auf die Altersvorsorge könnte sich diese Einschätzung zukünftig allerdings drehen. Laut Prognosen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung kommen im Jahr 2050 möglicherweise nur noch 1,3 Beitragszahler auf einen Rentner.

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