Podcast von Eyb & Wallwitz „Die Türkei hat viel Vertrauen verspielt“

Welches Schwellenland ist ein echter Geheimtipp, wo läuft es alles andere als rund? Gemeinsam mit Carlos von Hardenberg, Partner bei Mobius Capital Partners, sprechen Kristina Bambach, Ernst Konrad und Georg von Wallwitz in der neuesten Ausgabe des Eyb & Wallwitz Podcasts über die Entwicklung der Emerging Markets.

19.04.2021 - 13:2519.04.21 - 13:27
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Hagia Sophia in Istanbul
Hagia Sophia in Istanbul: „Viele Fixed-Income-Investoren würden die Türkei kategorisch nicht mehr anfassen wollen“ © IMAGO / agefotostock

Welche Schwellenländer sind für Investoren derzeit am spannendsten? Asien ist am besten durch die Pandemie gekommen, aber nicht nur das: „Seit vielen Jahren zeichnet sich dort ab, dass die Region mehr und mehr an Vorsprung gewinnt. Sie investiert zunehmend in Innovationen und neue Firmen, unterstützt von den Regierungen“, erklärt Carlos von Hardenberg, Partner bei Mobius Capital Partners.

Die Aufsichtsbehörde in China beispielsweise handele rational – sehr viel rationaler als andere. „Das Reich der Mitte bemüht sich um Wettbewerb, starke lokale Firmen und ein Umfeld, in dem der private Sektor aufblühen kann“, so Hardenberg. „In Russland hingegen ist das Risiko sehr viel irrationaler. Investoren können hier deutlich schwieriger kalkulieren und investieren, weil vieles unklar ist.“ Gleiches gelte für die Türkei, die zuletzt mit dem Austausch des Zentralbankchefs für Schlagzeilen sorgte.

Es gibt aber auch Risiken, die das gesamte Anlagesegment belasten können. Dazu gehören die steigenden Renditen von US-Anleihen und die aktuelle Aufwärtstendenz des US-Dollars gegenüber vielen Schwellenländerwährungen, die die Schuldenlast der jeweiligen Staaten erhöht. Sind die Emerging Markets dennoch ein interessantes Investmentziel? Worauf sollten Anleger besonders achten und wo schlummern die größten Anlagechancen? Erfahren Sie mehr dazu im aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz: