Podcast M.M.Warburg Dividendenrendite – ein Selbstläufer?

12.04.2021 - 11:2312.04.21 - 12:28
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Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen suchen Anleger nach rentierlichen Alternativen. Dabei rückt die Jagd nach Dividenden in den Fokus. Die regelmäßigen Ausschüttungen versprechen einen kontinuierlichen Einkommensfluss. Aber ist das so einfach?

Ist eine Dividendenstrategie wirklich ein Selbstläufer? Und welche Fallstricke sollten Anleger beachten? Diese und weitere Fragen diskutiert Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO, mit Professor Dr. Peter Seppelfricke von der Hochschule Osnabrück.

„Die Dividendenrendite ist eine sehr statische Kennzahl. Die jetzige Dividende wird im Verhältnis zum jetzigen Kurs gesetzt,“ sagt Peter Seppelfricke. Es handele sich folglich um eine Momentaufnahme, die dazu führt, dass selbst Unternehmen durchs Raster fallen, deren Dividenden über die Zeit spürbar gewachsen sind.

Ein weiterer entscheidender Punkt, der bei der klassischen Dividenderendite nicht berücksichtigt wird, bezieht sich auf die Haltedauer der Aktien. „Die meisten Anleger halten ihre Aktien für einen längeren Zeitraum als ein Jahr. Entscheidend ist somit nicht, welche Dividende ich jetzt bekomme, sondern welche ich zukünftig erhalten werde“, betont der Experte. Deshalb kalkuliert er bei der Suche nach aussichtsreichen Aktien neben der Haltedauer auch das Dividendenwachstum ein.

Zu welchen Erkenntnissen Professor Seppelfricke dabei bezogen auf deutsche und amerikanische Unternehmen gekommen ist und welche Branchen besonders vielversprechend erscheinen, erfahren Sie im Video-Interview.