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Drohender Brexit IWF senkt Wachstumsprognose für Eurozone

Laut Analysten des Internationalen Währungsfonds IWF wird der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union die Eurozone hart treffen. Sie korrigierten ihre Wachstumserwartungen für das Gebiet stark nach unten.

11.07.2016 - 17:37 Uhr | Von:  in Märkte

Laut IWF-Analysten wird das Wirtschaftswachstum in Europa nach dem „Ja“ der Briten zum Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) deutlich geringer ausfallen als bisher erwartet.

Für 2016 erwarten sie nur noch ein Wachstum von 1,6 Prozent. 2017 werden es aus ihrer Sicht nur noch 1,4 Prozent sein, gefolgt von 1,6 Prozent 2018. Bisher rechnete der IWF noch mit einem Plus von 1,7 Prozent in allen drei Jahren.

Günstige Bedingungen für Europa

Der Schätzung liegt allerdings ein für Europa günstiges Szenario zu Grunde: Der volle Zugang Großbritanniens zum europäischen Binnenmarkt.

Das britische Votum kann laut den IWF-Analysten zudem eine Sogwirkung entfalten und Bürger in anderen EU-Ländern dazu animieren, sich ebenfalls für einen Austritt ihrer Länder aus der EU einzusetzen.