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Megatrends im Portfolio DWS kombiniert künstliche Intelligenz und ESG

Der Vermögensverwalter hat jüngst einen Aktienfonds aufgelegt, dessen Aktienauswahl maßgeblich auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) beruht. In das Portfolio werden drei Megatrends gebucht, die die DWS für das kommende Jahrzehnt als aussichtsreich identifiziert hat.

26.04.2021 - 16:03 Uhr | in Nachhaltigkeit

Der DWS Concept ESG Arabesque AI Global Equity (ISIN: LU2307564224) ist das erste gemeinsame Produkt zwischen DWS und Arabesque AI, einem britischen Unternehmen, das sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Dabei konzentriert sich die DWS für das kommende Jahrzehnt auf diese drei Megatrends: Niedrigzinsen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Der Fonds verfolgt dabei einen Total-Return-Ansatz und umfasst zwischen 60 und 70 Aktien aus dem MSCI-Welt-Universum.

Der KI-Ansatz von Arabesque AI zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr umfassend ist und sich nicht auf einzelne Märkte, Investmentstile oder Anlageklassen beschränkt. Das unterscheidet ihn laut Unternehmensangaben von vielen seiner Konkurrenten. „Mit dem Produkt kombinieren wir in einem aktiv gemanagten Investmentfonds die Vorteile der künstlichen Intelligenz mit der Expertise unserer Investmentmanager“, sagt Manfred Bauer, Leiter der Product Division bei der DWS.

Yasin Rosowsky, Co-CEO von Arabesque AI, ergänzt: „Die Fortschritte in der KI-Technologie treiben die Transformation der globalen Kapitalmärkte voran. Die Auflegung des Fonds ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Arabesque AI und DWS, bei der die Expertise beider kombiniert wurde, um ein hochmodernes Anlageprodukt zu entwickeln.“

Datenflut nimmt rasant zu

Wie brisant das Thema der steigenden Datenmengen ist, zeigen folgende Zahlen: Im Jahr 2009 lag die Zahl der neuen Daten noch bei 0,5 Zettabyte, ein Zettabyte entspricht 1.073.741.824 Terabyte. 2019 waren es bereits 45 Zettabyte. Für das Jahr 2025 erwarten Experten neue Daten im Umfang von 175 Zettabyte – also die 350-fache Menge des Jahres 2009. Für das menschliche Gehirn ist diese Entwicklung ein großes Problem, für die künstliche Intelligenz hingegen gilt: Je mehr Informationen, desto besser.

Künstliche Intelligenz wird zunehmend eine wichtige Rolle im Asset Management einnehmen. Analysten oder Fondsmanager wird sie jedoch nicht komplett ersetzen können.