ARTS AM startet trendfolgenden Fonds ESG-Investments ohne Emotionen

Mit dem C-QUADRAT ARTS Total Return ESG erweitert die österreichische Fonds-Boutique ihre Produktpalette um einen nachhaltigen Fonds.

19.02.2021 - 08:3319.02.21 - 09:23
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Staudamm öffnet seine Schleusen
Staudamm öffnet seine Schleusen: Das Anlageuniversum des Fonds besteht aus ESG-konformen Papieren, die von der Ratingagentur ISS ESG im Vorfeld ausgewählt werden© IMAGO / Xinhua

Die österreichische Fonds-Boutique ARTS Asset Management startet mit dem C-QUADRAT ARTS Total Return ESG (ISIN: AT0000618137) einen trendfolgenden ESG-Fonds und erweitert damit ihre bestehende Produktpalette. Für diesen wird der bereits bewährte regelbasierte Investmentansatz in einem strikt nach ESG-Kriterien definierten Anlageuniversum genutzt.

Das Investment-Universum besteht aus ESG-konformen Papieren, die von der Ratingagentur ISS ESG im Vorfeld auswählt werden. Grundlage ist der Best-in-Class-Ansatz: Aus allen Branchen werden als besonders nachhaltig klassifizierte Unternehmen ausgewählt. Die Bewertungskriterien orientieren sich an anerkannten ESG-Standards, darunter OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Kontroverse Branchen wie Atomkraft, Rüstung, fossile Brennstoffe oder auch Unternehmen und Staaten, die Menschen- und Arbeitsrechte verletzen, bleiben außen vor.

Aus diesem vordefinierten ESG-Anlageuniversum werden jene Titel für das Portfolio ausgewählt, die das stärkste Momentum zeigen, also sich bereits in einem steigenden Trend befinden. Sind Aktien insgesamt im stabilen Aufwärtstrend, kann der Fonds sein gesamtes Anlagevermögen in ESG konforme Papiere investieren. Ist das Umfeld hingegen weniger günstig, verringert das System automatisiert das Aktienrisiko – im Extremfall bis auf null und schichtet in ESG-konforme Staatsanleihen oder geldmarktnahe Instrumente um.

„Der rein quantitative Ansatz gewährleistet, dass unerwünschte Emotionen wie Angst oder Panik aus dem Anlageprozess eliminiert und langfristige positive Erträge generiert werden können“, erklärt Helmut Spitzer, Geschäftsführer von ARTS Asset Management.