Klimaneutralität und Dividenden Evangelische Bank startet nachhaltigen Fonds

Die Fondstochter der Evangelischen Bank aus Kassel hat zum Jahresanfang 2022 einen neuen nachhaltigen Aktienfonds aufgelegt. Das Fondsmanagement des EB Dividendenstrategie Klima Global investiert weltweit in Unternehmen, die im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens wirtschaften und hohe Dividenden zahlen.

10.01.2022 - 11:3010.01.22 - 11:34
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Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet: Die Fondstochter der Evangelischen Bank (EB) hat einen neuen nachhaltigen Aktienfonds auf den Markt gebracht© Imago Images / Westend61

Investor:innen steht ein neuer Nachhaltigkeitsfonds zur Auswahl: Seit Jahresbginn 2022 ist der EB Dividendenstrategie Klima Global (ISIN: E000A3C5CR8) der Evangelischen Bank (EB) auf dem Markt. 

„Klimaneutralität und hohe Dividendenausschüttungen gehen bei vielen Unternehmen Hand in Hand“, sagt Oliver Pfeil, Geschäftsführer der EB-Fondstochter EB-SIM. „Unternehmen, die eine niedrige CO2-Intensität aufweisen, sind häufig gleichzeitig sehr profitabel und schütten entsprechend hohe Dividenden aus. Der EB Dividendenstrategie Klima Global macht sich das zunutze, indem er gezielt in Unternehmen investiert, die sich in beiden Feldern positiv hervortun.“

Fondsmanager Philipp Hohmann ergänzt: „Das aktuelle Marktumfeld ist gezeichnet von der Sorge vor steigenden Zinsen, der Bekämpfung des Klimawandels und geopolitischen Spannungen. Es ist bekannt, dass Dividendenerträge über lange Zeiträume hinweg einen Großteil der Aktienperformance ausmachen. Darüber hinaus können sie einen Beitrag zur Wertstabilität eines Portfolios leisten, indem sie helfen, Kursschwankungen zu mindern.“ Dividendenstarke Unternehmen seien zudem meist in ihrem Markt etabliert, würden über ein stabiles Geschäftsmodell verfügen und Produkte herstellen, die in jeder Konjunkturlage eine verlässliche Nachfrage schaffen.

Wer schafft es in den EB Dividendenstrategie Klima Global?

Bei der Zusammenstellung des Anlageuniversums nutzt das Fondsmanagement strenge Ausschlusskriterien. So darf der Fonds ausschließlich in Unternehmen investieren, die keine deutlich negative Wirkung auf eines der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) in Verbindung mit einer unterdurchschnittlichen Nachhaltigkeitsbewertung aufweisen. Nach Anwendung des Filters bleiben etwa 1.200 Unternehmen übrig.

Im nächsten Schritt untersucht das Team die verbleibenden Positionen hinsichtlich ihrer Unternehmenskennzahlen, der Dividendenqualität, des Ratings sowie des Wachstumspotenzials. Zusätzlich berücksichtigt die EB-SIM bei der Aktienauswahl das Geschäftsmodell und die Marktpositionierung der Unternehmen.

Die größten Branchen im Fonds sind IT mit knapp 21 Prozent vor Healthcare mit 16 Prozent und Finanzwerten mit 14 Prozent. Danach kommen Kommunikationstitel, die knapp 11 Prozent ausmachen, und nicht-zyklische Konsumwerte mit etwa 10 Prozent. Regional liegt der Fokus auf Nordamerika (45 Prozent), Westeuropa (38 Prozent) und Asien-Pazifik (17 Prozent).