Eyb & Wallwitz-Podcast „EZB macht den Weg frei für den digitalen Euro“

Der digitale Euro wird konkreter: Die Europäische Zentralbank startet ein Pilotprojekt und reagiert damit auf die Digitalisierung im Zahlungsverkehr und den Erfolg von Kryptowährungen. Was genau steckt hinter dem Konzept? Darüber sprechen Kristina Bambach und Johannes Mayr im aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz.

09.08.2021, aktualisiert 12.08.2021 - 09:5012.08.21 - 09:50
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Blick auf die Europäische Zentralbank
Blick auf die Europäische Zentralbank: Zum täglichen Geschäft der Währungshüter gehören Leitzinsen und Inflation. Jetzt steht eine digitale Währung auf der Agenda© IMAGO / blickwinkel

Unsere Welt wird immer digitaler – jetzt ziehen die europäischen Währungshüter nach. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jüngst den Startschuss für ein Projekt zur Entwicklung einer digitalen Währung gegeben. Warum das? „Es ist eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen: Die Digitalisierung beim Zahlungsverkehr, der Erfolg der Kryptowährungen und ähnliche Projekte anderer Notenbanken weltweit“, sagt Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz.

Welche Auswirkungen könnte ein solches System haben? „Die EZB überlegt derzeit, ob sie ihre eigene Bilanz für Haushalte und Unternehmen öffnen soll, damit beide Parteien ihr Geld direkt auf Girokonten bei der Notenbank halten können“, erläutert Mayr. Damit könnte theoretisch jeder Bürger ein Konto bei der EZB eröffnen. Obwohl das Projekt erst in den Startlöchern steht, sorgen sich bereits Banken, sie können womöglich überflüssig werden.

Ob diese Sorgen berechtigt sind, sich die EZB mit dem digitalen Euro im internationalen Währungswettbewerb einen Vorteil verschaffen und Kryptowährungen wie dem Bitcoin Konkurrenz machen kann, diskutieren die Experten von Eyb & Wallwitz im jüngsten Podcast. Jetzt reinhören!