Faktorbasierte Produktfamilie erweitertRobeco startet Multi-Asset-Fonds

Die Investment-Gesellschaft Robeco hat ihre Fondspalette erweitert und den global ausgerichteten Robeco QI Conservative Multi Asset Fonds auf den deutschen Markt gebracht. Der Fonds ist eine Ergänzung der etablierten faktorbasierten Conservative-Produktpalette.

07.02.2017 - 14:39 Uhr07.02.17 14:39
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Bernhard Breloer, Client Portfolio Manager bei Robeco
Bernhard Breloer, Client Portfolio Manager bei Robeco© Robeco

Die Nachfrage von Privatanlegern und Vertriebspartnern nach Multi-Asset-Lösungen ist nach wie vor hoch. Deshalb hat Robeco den Mischfonds QI Conservative Multi Asset (ISIN: LU1550148222) auf den deutschen Markt gebracht. Der niederländische Investmentmanager erweitert damit sein Spektrum an quantitativen faktorprämienbasierten Strategien um eine Multi-Asset-Lösung. Factor Investing bezeichnet ursprünglich die Auswahl von Aktien, die bestimmte Eigenschaften aufweisen wie zum Beispiel Value, Momentum oder eine geringe Volatilität.

Der QI Conservative Multi Asset Fonds ist in Luxemburg beheimatet. Er soll Anlegern eine ausgewogene Rendite in Kombination mit dem Volatilitätsprofil defensiver Portfolios bescheren. „Die Grundlage für das Managen dieses Portfolios ist eine konservative Denkweise. Daher liegt die Aktienquote auch nur zwischen 15 und 55 Prozent“, erklärt Client Portfolio Manager Bernhard Breloer. „Wir setzen auf langjährig erprobte Anlagestrategien und steuern die Aktienquote sowie die Zinssensitivität der Rentenseite mithilfe eines innovativen Konzepts, das den Portfolioumschlag und damit die Handelskosten niedrig hält.“

Das Fondsmanagement nutzt dabei eine faktorbasierte risikoreduzierte Strategie, die auf der wissenschaftlichen Arbeit und Investitionserfahrung von Patrick Houweling und Pim van Vliet basieren. Houweling und van Vliet managen die milliardenschweren Conservative Equities- und Conservative Credits-Strategien.

Schutz in abwärts gerichteten Marktphasen

Die Steuerung des Aktien- und Rentenportfolios erfolgt mithilfe von Absicherungsinstrumenten auf Basis der Signale eines langjährig erprobten Allokationsmodels. Ziel dabei ist, das Portfolio in fallenden Marktphasen zu schützen und in steigenden Marktphasen mit dem Markt Schritt zu halten. Zum Jahresende 2016 war das Fondsvermögen mit über 40 Prozent vor allem in der Region Nordamerika investiert, gefolgt von Europa, dem asiatisch-pazifischen Raum sowie den Emerging Markets.