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FERI Analyse Wie der Brexit einzelne Branchen trifft

Dass die Finanzdienstleistungsbranche unter dem Austritt der Briten aus der Europäischen Union leiden wird, ist Anlegern wohl bekannt. Welche Auswirkungen der Brexit auf die weiteren Branchen haben wird, geht aus einer aktuellen Analyse von FERI Investment Research hervor.

27.07.2016 - 15:29 Uhr | Von:  in Märkte

Großbritannien dürfte in den kommenden Quartalen mit einer rückläufigen Wirtschaftsleistung rechnen - vor allem aufgrund einbrechender Investitionen. Unter den schwächelnden Investitionen leiden laut FERI die Bauwirtschaft, das Immobilienwesen sowie die Hersteller von Investitionsgütern, unter den Folgen für den Konsum auch der Einzelhandel, die personenbezogenen Dienstleistungen, die Konsumgüterindustrie sowie Transport und Logistik.

Wertschöpfung der Industrie sinkt 2017 um 2 Prozent

In der Industrie, deren Wertschöpfung im kommenden Jahr um knapp 2 Prozent zurückgehen wird, sind besonders diejenigen Branchen betroffen, die eine enge Handelsverflechtung mit der Europäischen Union (EU) haben.

Dies trifft beispielsweise auf die Automobilindustrie zu, die mehr als die Hälfte ihrer Erzeugnisse exportiert und davon wiederum mehr als die Hälfte in die EU. Hersteller wie Toyota und BMW haben Werke in Großbritannien, in denen Fahrzeuge für den europäischen Markt produziert werden. Die Verflechtungen mit der Produktion in der EU sind auch durch den Import von Vorprodukten sehr hoch, die sich durch die Abwertung des Pfund deutlich verteuern. FERI rechnet mit einem Rückgang der Automobilproduktion im kommenden Jahr um minus 1,5 Prozent.