Fonds-RadarVielversprechende Wachstumsmärkte liegen vorn

Kapitalanleger richten ihren Blick verstärkt nach Südostasien. Vor allem zwei Länder lockten im Februar die Investoren aus der Reserve.

13.03.2018 - 17:23 Uhr13.03.18 17:23
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Junge Vietnamesen beim Neujahrsfest in Hanoi (16. Februar): Vietnam hat gute Chancen, um vom Frontier-Marktstatus rasch zu den Schwellenmärkten aufzuschließen
Junge Vietnamesen beim Neujahrsfest in Hanoi (16. Februar): Vietnam hat gute Chancen, um vom Frontier-Marktstatus rasch zu den Schwellenmärkten aufzuschließen© Getty Images

Zwar liegen im aktuellen Mischfonds-Radar defensive europäische und globale Mischfonds weiterhin vorne. An dritter Stelle rangieren jedoch Mischfonds mit dem Fokus Asien. Obwohl deren Rendite im Februar um rund 1 Prozent nachgegeben hat, signalisiert das Radar großes Anlegerinteresse: Mit 4,31 Milliarden Euro haben sich die Anleger in der Region Fernost engagiert.

Thailand auf Platz 1

Im aktuellen Aktienfondsradar zeigt sich denn auch: Überflieger des Monats Februar sind relativ schwankungsarme (Vola: 8,74 Prozent) Fonds mit Fokus auf thailändischen Aktien, sie haben sich mit einem Plus von rund 3 Prozent an die Spitze gesetzt. Rund 800 Millionen Euro haben Anleger hier investiert.

Die gute konjunkturelle Entwicklung Thailands lockt Investoren: So hat die Schweizer Bank Julius Bär vor wenigen Tagen angekündigt, in den thailändischen Private-Banking-Markt einzusteigen. Um thailändischen Kunden Wealth-Management-Lösungen anbieten zu können, ist die Zürcher Privatbank ein Joint-Venture mit der heimischen Siam Commercial Bank eingegangen (SCB). Julius Bär ist nach der UBS, der Credit Suisse und Lombard Odier bereits die vierte Schweizer Bank, die sich in den thailändischen Markt wagt.

Der Aktienmarkt des Landes spiegelt den allmählichen Aufschwung: In den vergangenen drei Monaten hat sich der thailändische SET-Leitindex um knapp 6 Prozent erhöht. Auf Jahressicht ist der Index um fast 17 Prozent geklettert.

Vietnam an zweiter Stelle

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