Fondsmanager Joachim Berlenbach „Goldressourcen gehen zur Neige“

Wer in den letzten Jahren in Immobilien investiert hat, freut sich über satte Gewinne. Anders bei Gold: Die Ersatzwährung dümpelt vor sich hin. Warum eigentlich? Joachim Berlenbach, Gründer und Gesellschafter der Earth Resource Investment Group, glaubt dass eine Kurskorrektur nötig ist.

22.06.2017, aktualisiert 11.09.2020 - 10:1311.09.20 - 10:13
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Models mit goldenen Kleidern auf einem Laufsteg in Santa Monica, Kalifornien: Das Metall stößt aktuell bei Investoren auf verhaltene Nachfrage
Models mit goldenen Kleidern auf einem Laufsteg in Santa Monica, Kalifornien: Das Metall stößt aktuell bei Investoren auf verhaltene Nachfrage© Getty Images

Ob es sinnvoll ist, in Gold zu investieren, ist in der Finanzbranche umstritten. Gegner argumentieren, das Edelmetall werfe keine regelmäßigen Erträge ab und diene allenfalls als Schmuck. Befürworter verweisen auf die Funktion als Wertaufbewahrungsmittel. Fest steht: Experten diskutieren die Goldpreise in regelmäßigen Abständen  und sei es nur der Funktion als Krisen-Ersatzwährung wegen.

Ab Herbst vergangenen Jahres sank der Goldpreis. Im Dezember kostete eine Feinunze lediglich 1.125 US-Dollar (1.010 Euro). 2017 ging es wieder aufwärts – trotz steigender US-Zinsen, die eigentlich der Albtraum aller Gold-Investoren sind. Aktuell zahlen Käufer rund 1.250 US-Dollar (1.122 Euro) pro Feinunze.