Fondsporträt Schroder ISF Global Multi-Asset Balanced „Unser Portfolio wirft so schnell nichts um“

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Niedrigstzinsen, China-Unsicherheit und Brexit-Beschluss haben 2016 so manches Portfolio durcheinandergewirbelt. Daher fiel es vielen Multi-Asset-Managern schwer, stetige Einkünfte bei unterdurchschnittlichen Schwankungen zu erzielen. Wie dies dennoch gelingen kann, zeigt Urs Duss von Schroders.

21.09.2016 - 16:1021.09.16 - 17:42
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Urs Duss, Fondsmanager des Schroder ISF Global Multi-Asset Balanced
Urs Duss, Fondsmanager des Schroder ISF Global Multi-Asset Balanced

Der Fondsmanager des Schroder ISF* Global Multi-Asset Balanced greift auf eine ungewöhnliche Vielzahl an Investments mit unterschiedlichen Charakteristika zurück. „Wir investieren in mehr als zehn verschiedene Anlageklassen“, erläutert der gebürtige Schweizer. Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen gehören selbstverständlich dazu. Berücksichtigung finden aber auch die sogenannten liquiden alternativen Investments. Hierzu zählt Duss unter anderem Immobilienanlagen, Wandelanleihen, Absolute–Return-Produkte, Long-Short-Strategien, darüber hinaus auch Gold sowie Goldminenaktien.

„Die Vielfalt der zur Auswahl stehenden Anlagen ermöglicht die Konstruktion eines ausgewogenen Portfolios, das so schnell nichts umwirft“, betont Duss. Bei der Zusammenstellung belässt es der Experte aber nicht dabei, die zur Auswahl stehenden Investments auf der Grundlage von Quoten lediglich zu mischen. Vielmehr liegt der Multi-Asset-Strategie von Schroders das hauseigene Risikoprämienmodell risikoIQ zugrunde. Mit dessen Unterstützung selektiert der Fondsmanager zum einen Segmente und Einzeltitel, die möglichst wenig oder sogar negativ miteinander korrelieren. Dieses Vorgehen glättet Schwankungen und reduziert das Rückschlagspotenzial, sollte es in einzelnen Bereichen einmal nicht so gut laufen.

Mit Anteilstranche zur direkten Ausschüttung

Zum anderen überprüfen Duss und das dahinter stehende Team regelmäßig, ob die Chancen einer Anlage auch für das eingegangene Risiko entschädigen. Trifft dies nicht mehr zu, zum Beispiel weil der Kurs bereits deutlich gestiegen ist oder weil sich das Marktumfeld geändert hat, wird die betreffende Position veräußert. „Wenn nötig, erfolgen solche Anpassungen börsentäglich“, betont Duss.

Die Portfoliomanager nehmen ohnehin regelmäßige Anpassungen der Allokation, die sogenannten Rebalancings, vor. Hierbei orientieren sie sich an keinem Vergleichsindex. Ihre Strategie richtet sich vielmehr streng nach dem Grundsatz, attraktive Renditen bei reduzierten Schwankungen zu erwirtschaften. Dazu fließen die Ergebnisse aktueller Kapitalmarktanalysen zeitnah in jede Anlageentscheidung ein. “Wir passen die Vermögensaufteilung innerhalb bestimmter Bandbreiten flexibel an die jeweilige Marktsituation an – und sind jederzeit zu mindestens 40 Prozent defensiv investiert“, erklärt Duss. In Krisenzeiten kann der Anteil der sicheren Investments auch bis auf maximal 100 Prozent steigen.

* Schroder ISF steht für Schroder International Selection Fund.