Franklin Global Multi-Asset Income FundRaus aus der Renditeflaute

Konstante Erträge – aber nicht um jeden Preis. So lautet die Devise von Fondsmanager Matthias Hoppe. Er will mit seinem Franklin Global Multi-Asset Income Fund auch im Niedrigzinsumfeld gleichmäßige Ausschüttungen erwirtschaften. Dafür setzt er auf den flexiblen Einsatz verschiedener Assetklassen.

22.03.2016 - 11:19 Uhr22.03.16 11:19
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in  Fonds
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 Matthias Hoppe, Lead-Portfoliomanager bei Franklin Templeton
Matthias Hoppe, Lead-Portfoliomanager bei Franklin Templeton

Das niedrige Zinsniveau bringt Anleger um fest eingeplante Erträge. Ob Ruheständler oder Stiftungen – wer auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen ist, muss schon seit Längerem zum Teil negative Renditen für seine Bareinlagen und geringe Einkommenszahlungen für seine Staatsanleiheportfolios hinnehmen. Verlässliche Anlageerträge sind bei den aktuell niedrigen Renditen schwer zu erzielen.

Ausschüttung von 5 Prozent angestrebt

Eine Möglichkeit, der Renditeflaute zu entkommen, sind auf laufende Erträge ausgerichtete globale Multi-Asset-Lösungen. So wie der Franklin Global Multi-Asset Income Fund: Der 2013 aufgelegte und mittlerweile über 100 Millionen Euro große Fonds ist auf stetige Ertragsströme bei kontrolliertem Risiko ausgelegt.

„Das Anlageziel des Fonds besteht darin, eine Gesamtrendite aus Dividenden, Kupons und alternativen Erträgen zu erzielen, die eine jährliche Ausschüttung in gleichbleibender Höhe ermöglicht“, sagt Matthias Hoppe, Portfoliomanager des Fonds. „Im vergangenen Jahr konnten wir eine Ausschüttung von 5 Prozent erreichen, dieses Ziel streben wir auch für 2016 an“, berichtet der Fondsmanager. Hoppe und seine Mitstreiter Toby Hayes (London) und Thomas Nelson (New York) haben dafür Zugang verschiedenen Assetklassen, die sie flexibel und ohne regionale Beschränkungen einsetzen können.

„Wir wollen Erträge nicht um jeden Preis erzielen, sondern streuen breit in verschiedene Anlageklassen, um das Risiko zu reduzieren“, erläutert Hoppe. Konkret soll der Fonds mit der Hälfte der Volatilität des Aktienmarkts gemanagt werden. „Die Beimischung von alternativen Anlagen zielen darauf ab, bestimmte Risikoprämien zu extrahieren und so Renditen zu erzielen, die nicht vom Auf und Ab der Börsen abhängen und damit das Portfolio besser diversifizieren“, erklärt der Fondsmanager.

Unterstützung bekommt das Trio von der Expertise im Hause Franklin Templeton. Das Multi-Asset Team besteht aus über 80 Investmentexperten an 13 Standorten weltweit und hat Zugang zu der gesamten globalen Investmentexpertise von Franklin Templeton.