Frontier Markets Frische Koordinaten für noch unentdeckte Weißflächen

Das Credit Suisse Research Institute widmet sich der Anlageregion Grenzmärkte. Sie umfasst 30 Länder, die mit einem Anteil von 16 Prozent an der Weltbevölkerung 5 Prozent der globalen Wirtschaftsaktivität erreichen. Grenzmärkte bieten die Chance, durch Diversifikation höhere risikoadjustierte Renditen zu erzielen.

21.12.2016, aktualisiert 19.01.2017 - 18:4119.01.17 - 18:41
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Während die Volkswirtschaften konventioneller Schwellenländer reifer werden, beschreiten Anleger auf der Suche nach überdurchschnittlichem Wachstum, höheren Renditen und günstigen Bewertungen zunehmend Neuland und nutzen Anlagechancen in weniger entwickelten Märkten. In seinem Bericht über „The Next Frontier“ untersucht das Credit Suisse Research Institute (CSRI) das Potenzial von 30 Grenzmärkten in Asien, der EMEA-Region, in Afrika südlich der Sahara und in Lateinamerika. Die Länder kommen gemeinsam auf eine Wirtschaftsleistung von 3,7 Billionen US-Dollar, was einem Anteil von 15 Prozent am BIP der 24,4 Billionen US-Dollar entspricht, die alle Schwellenländer zusammengenommen erwirtschaften.

In ihrem Bericht stellen die CSRI-Forscher heraus, wie sich in den Frontier Markets konsistente risikoadjustierte Renditen erzielen lassen. Bei Anlegern verbreitete Mythen und Gefahren bleiben nicht unerwähnt. Besonders wichtig ist den Experten: Kritikern, die pauschale Parallelen zu den Schwellenmärkten der Vergangenheit ziehen, wollen sie mit guten Argumenten den Wind aus den Segeln nehmen.