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Die Grafik zeigt die Entwicklung der wichtigsten Länderindizes seit Jahresbeginn

G-20 Staaten Russlands Börse ist der große Verlierer

Der russische Aktienindex Micex verlor seit Jahresbeginn über 400 Punkte. Im Vergleich mit den anderen Teilnehmern des G-20 Gipfels in Hamburg ist Russland damit der große Verlierer. Die Gründe dafür zeigen sich unter anderem im syrischen Kriegsgebiet.

07.07.2017 - 09:54 Uhr | Von:  in Aktien

Was die Entwicklung am Aktienmarkt in diesem Jahr angeht, finden die USA und Russland keine gemeinsame Linie. Der S&P 500 und der russische Leitindex Micex (Moscow Interbank Currency Exchange) lagen Anfang des Jahres noch fast auf demselben Niveau, doch anders als bei seinem US-Pendant rutschten die Aktienkurse in Russland ab.

Der fallende Ölpreis und der sich verflüchtigende Optimismus, dass die Sanktionen gegen Russland unter US-Präsident Donald Trump aufgehoben werden, lastete auf den russischen Aktien.

Raketenangriff zerstört Hoffnungen

Grund dafür war vor allem der Raketenangriff eines US-Flugzeugträgers Anfang April auf eine syrischen Kampf-Jet-Basis. Weil Russland das Regime um den syrischen Machthaber Assad stützt, herrscht seither Funkstille zwischen Russland und den USA.

 

Zuvor gab es noch vermehrt Hoffnungen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland unter Präsident Trump verbessern könnten. Die Anleger waren sich jedoch einig: Noch am Tag des Angriffs fiel der Micex um 1,8 Prozent. Seit Jahresbeginn verlor der Index über 400 Punkte und somit über 18 Prozent seines Wertes.

Während die Staats- und Regierungschefs der G20 am Freitag zu ihrem Gipfeltreffen zusammenkommen, haben die Aktienkurse an fast allen anderen Märkten der Gruppe im bisherigen Jahresverlauf zugelegt, wobei der S&P 500 um etwa 8 Prozent stieg.

Folgende Grafik zeigt die Entwicklung der wichtigsten Länderindizes seit Jahresbeginn.