Gefahr für Investoren Wo jetzt eine Immobilien-Blase droht

Es geht steil aufwärts: Die Immobilienpreise sind in vielen deutschen Städten in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Hat sich bereits eine Blase gebildet? Eine aktuelle Studie hat die Gefahren für Investoren untersucht – und massive Unterschiede in deutschen Regionen festgestellt.

13.06.2016 - 14:0813.06.16 - 14:49
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Obwohl die Immobilienkrise in den USA bereits neun Jahre her ist, versetzt sie Hauskäufer heute noch heute in Angst und Schrecken. Jahrelang stiegen die Preise in den USA unkontrolliert an. Um ein Eigenheim zu finanzieren, nahmen Privatleute hohe Hypotheken auf. Mit schlimmen Folgen: Viele konnten die hohen Raten nicht stemmen. Die Blase platzte – und eine weltweite Finanzkrise brach aus.

Die Entwicklung des deutschen Immobilienmarktes bereitet Hauskäufern deshalb große Sorgen. Denn: Der „Kauf auf Pump“ ist extrem beliebt – und die Preise steigen kontinuierlich. Das gilt besonders für Metropolen.

Großstädte sind teuer

In Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Köln und Düsseldorf waren Eigentumswohnungen im ersten Quartal diesen Jahres 13 Prozent teurer als im Vorjahreszeitraum. Wer beispielsweise in München eine Eigentumswohnung kaufen will, muss dafür bis zu 6.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zahlen. 2012 waren es nur 4.500 Euro. In Frankfurt kostet ein Quadratmeter knapp 5.000 Euro, in Stuttgart 4.500 Euro.