Impact Investing Gesundheitsfonds mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Mit dem HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund will der Asset Manager Anleger ansprechen, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG) orientieren. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, die eine bessere medizinische Versorgung ermöglichen.

Telemedizinische Anwendung in der Praxis
Telemedizinische Anwendung in der Praxis: In vielen Ländern steigen die Ausgaben für das Gesundheitswesen schneller als das Bruttoinlandprodukt (BIP)© IMAGO / ITAR-TASS

Zu den größten Herausforderungen im Gesundheitssektor zählen heutzutage die Kosten. Steigende Preise für medizinische Versorgung haben zur Folge, dass der Zugang zum Gesundheitssystem für einen wachsenden Teil der Bevölkerung immer schwieriger wird.

SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Der HSBC GIF Sustainable Healthcare Fund fokussiert sich deshalb auf das dritte Ziel der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG 3): Gesundheit und Wohlergehen. Der Fond soll langfristig in eine Auswahl von 35 bis 40 mittelgroße Unternehmen investieren, die sich auf den klinischen Nutzen und die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen konzentrieren und dazu beitragen, die medizinische Versorgung erschwinglicher zu machen.

„Das aktuelle Modell der Gesundheitsversorgung ist nicht nachhaltig. Neben Industrie und Investoren beeinflusst das auch die Versorgung von Patienten negativ. Der Fonds zielt darauf ab, diese Ungleichheit zu adressieren und in Unternehmen zu investieren, die durch neue Behandlungsmöglichkeiten, Technologien und innovative Geschäftsmodelle andere Ansätze bieten“, kommentieren Dr. Nathalie Flury und Dr. Michael Schröter, Co-Heads of Sustainable Healthcare Equity bei HSBC AM.

Aufwändigere Behandlungen bedeutet höhere Kosten

In vielen Ländern steigen die Ausgaben für das Gesundheitswesen schneller als das Bruttoinlandprodukt (BIP) wächst. Das belastet die Gesundheitssysteme weltweit und schränkt den Zugang zu medizinischer Versorgung für viele Menschen ein. Im Jahr 2018 erreichten die weltweiten Ausgaben für das Gesundheitswesen 8,3 Billionen US-Dollar oder rund 10 Prozent des globalen BIP. In den USA, auf die fast die Hälfte (42 Prozent) der weltweiten Gesundheitsausgaben entfallen, werden diese allein in den kommenden acht Jahren voraussichtlich um mehr als 50 Prozent steigen.

Mit Investitionen in Unternehmen, die auf Innovationen für das Gesundheitswesen spezialisiert sind, können die Gesamtkosten des Systems langfristig gesenkt werden. Dazu können Firmen, die neue Behandlungsmethoden, Geräte, Mittel zur Diagnostik, digitale Gesundheitsdienste und Dienstleistungen entwickeln, ihren Teil beitragen.