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KFM Deutsche Mittelstand AG

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Mittelstandsanleihen Gute Chancen – für Mittelstand und Anleger

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Lockdowns, Lieferengpässe, steigende Preise – derzeit leidet die Wirtschaft noch unter den Folgen der Pandemie. Doch die Prognosen für 2022 sind optimistischer. Davon profitieren mittelständische Unternehmen besonders, sind allerdings Beschränkungen anderer Art ausgesetzt. Aber auch dafür finden sie Lösungen – und hier kommen die Anleger ins Spiel.

26.11.2021, aktualisiert 29.11.2021 - 09:4029.11.21 - 09:40
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Inbetriebnahme einer neuen Maschine
Inbetriebnahme einer neuen Maschine: Der Mittelstand hält sich nur auf den ersten Blick mit Investitionen zurück© Imago Images / ZUMA Wire

Computerchips, Rohstoffe, Vorprodukte: An allen Ecken und Enden leiden Unternehmen derzeit unter Materialengpässen. Weltweit sind die Lieferketten aufgrund von coronabedingten Lockdowns und Beschränkungen gestört. Während sich hierzulande die Lager leeren, warten Containerschiffe wochenlang vor den Häfen darauf, ihre Ladung abzuliefern und wieder Fahrt aufzunehmen.

Unternehmen und Verbraucher spüren das an den Preisen. Besonders drastisch sind die Energiekosten in die Höhe geschnellt. Das liegt indes nicht nur an den Marktverwerfungen. Gerade in Deutschland verteuert der Staat die Energie zusätzlich, indem er noch eine CO2-Abgabe obendrauf gepackt hat.

Mittelständler reagieren wie Schnellboote

Steigende Energiepreise werden wahrscheinlich auch im kommenden Jahr noch ein Thema sein. Die Lieferengpässe aber dürften sich auflösen. Die Wirtschaft hat die Abhängigkeit von wenigen günstigen Produktionsstandorten als Risiko erkannt. Im großen Stil werden jetzt Prozesse umgestellt und Produktionskapazitäten auch in Europa aufgebaut.

Mittelständische Unternehmen haben hier die Nase vorn, weil sie seit jeher vorausschauend planen und weitsichtig handeln. Sie achten darauf, ihre Produktionsprozesse international in der Balance zu halten. Ihre Lieferketten haben sie diversifiziert, da sie in der Regel eher risikoscheu agieren. Auf veränderte Marktbedingungen reagieren sie wie Schnellboote. Daher dürften sie besonders vom erwarteten Aufschwung profitieren: Der Internationale Währungsfonds erwartet im nächsten Jahr für Deutschland ein Wachstum von 4,6 Prozent.

Investitionszurückhaltung? Nur auf den ersten Blick!

Für den Mittelstand treten andere Themen in den Vordergrund. Zum Beispiel eine überbordende Bürokratisierung. Wenn die Umsetzung von Regelwerken einen Großteil der Arbeit ausmacht, dann läuft etwas schief. Und es bedroht den Standort Deutschland: Unternehmen, die Wettbewerbsnachteile befürchten, verlagern ihr Geschäft und die Produktion ins Ausland.

Besonders betroffen sind die Unternehmen von verschärften Kreditvergaberichtlinien. Eigenkapital-Regelwerke wie Basel III schränken die Spielräume der Banken in der Kreditvergabe ein. Die Situation dürfte sich noch zuspitzen, wenn im Jahr 2025 Basel IV eingeführt wird. Mittelständlern wird es dadurch weiter erschwert, an Kredite zu kommen.

Die Förderbank KfW meldete im Oktober dieses Jahres einen geringeren Kreditbedarf im Mittelstand. Immer weniger Unternehmen würden mit Banken über die Aufnahme von Krediten verhandeln. Aber: Solche Meldungen über eine Investitionszurückhaltung der Unternehmen beschreiben nur einen Teil der Realität. Viele Unternehmen fragen schlichtweg keine Finanzmittel bei Banken nach, weil sie Alternativen gefunden haben. Diese Mittelständler befinden sich sehr wohl auf Wachstumskurs.

Mittelständler entdecken den Kapitalmarkt

Seit einigen Jahren ist ein Trend zu beobachten, der sich fortsetzen wird: Die Unternehmen gehen an den Kapitalmarkt. Die Zahl der Emissionen von Mittelstandsanleihen wird weiter zunehmen. Das Volumen ist schon von rund 50 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf aktuell etwa 190 Milliarden Euro angestiegen – und es wird weiterwachsen.

Die Anleihen treffen auf eine große Nachfrage. Denn Investoren suchen rentable Anlagemöglichkeiten. Die finden sie im Investment-Grade-Bereich nicht. Großkonzerne oder Staaten zahlen aktuell nur minimale oder keine Zinsen. Zwar steigen diese bei Bundesanleihen mit langer Laufzeit wieder ins Plus, aber die 0 vor dem Komma bleibt offensichtlich noch lange stehen. Viele institutionelle Investoren müssen solche unrentablen Papiere aus regulatorischen Gründen erwerben. Die Zentralbanken tragen dazu bei, dass dieses Spiel weiterläuft. Anleger können hier also auf absehbare Zeit keine besseren Erträge erwarten.

Anders bei den Mittelstandsanleihen: Die Unternehmen zahlen höhere Zinsen als die Konzerne, und sie können das, weil sie wirtschaftlich stark sind und expandieren. Viele Mittelständler sind Marktführer, versteckte Champions. In ihren Märkten kennt sie jeder, aber am Kapitalmarkt nur wenige. Die Markteintrittsbarriere überwinden sie mit höheren Zinsen. Zudem ist das Volumen der ausgegebenen Wertpapiere kleiner als bei großen Unternehmen oder Staaten. Auch dafür gibt es einen Aufschlag.

Rendite von mindestens 4 Prozent jährlich

Seit 2013 investiert die KFM Deutsche Mittelstand AG in solche Anleihen. Die Historie belegt den Erfolg: Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (ISIN: LU0974225590) erwirtschaftet seither jedes Jahr eine Rendite von mindestens vier Prozent. Die Erträge werden einmal jährlich den Investoren gutgeschrieben. Damit ist der Fonds für konservative Anleger und Stiftungen interessant, die stetige Einnahmen brauchen. Allerdings benötigen die Anlageentscheider tragfähige Informationen, um nicht in ein Haftungsrisiko zu geraten – insbesondere mit Blick auf die Reform des Stiftungsrechts, die 2023 in Kraft tritt und Stiftungsverantwortliche stärker in die persönliche Haftung nimmt.

Hilfreich sind hier Prüfberichte externer Analysten. Für die KFM haben die Spezialisten von Reuss Private Analytics, einem Netzwerk spezialisierter Partner aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Stiftungsexperten und Wertpapierspezialisten, zusammen mit Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner eine solche Prüfung vorgenommen. Die Spezialisten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS die Grundsatzanforderungen für Stiftungsvermögen erfüllt und für viele von ihnen geeignet sein können. Und damit eben auch für Privatanleger mit vergleichbarem Risikoprofil.

Mehr über die Vorzüge des deutschen Mittelstands, die KFM Deutsche Mittelstand AG und ihre Fonds erfährst du hier im Video!