Mit E-Commerce, ohne China HANetf präsentiert neuen Schwellenländer-ETF

Der neue ETF des Anbieters HANetf bietet Investor:innen die Möglichkeit, sich an innovativen Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce und Internet in Schwellenmärkten zu beteiligen – mit Ausnahme von China.

12.01.2022 - 17:3713.01.22 - 09:10
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Zomato-Angestellte
Zomato-Angestellte: Der indische Essenslieferdienst ist im Portfolio des neuen ETFs von HANetf vertreten© IMAGO / Pacific Press Agency

HANetf und Kevin T. Carter, Gründer des EMQQ Emerging Markets Internet & E-Commerce UCITS ETF, haben die Auflage eines neuen Schwellenmarkt ETFs bekannt gegeben: Den FMQQ Next Frontier Internet & E-Commerce ETF (ISIN: IE000WF4FCJ3).

Der neue Schwellenmarkt-ETF konzentriert sich auf E-Commerce- und Internetunternehmen in Schwellenländern – mit Ausnahme von China. Der Grund dafür ist, dass chinesische Unternehmen wie Alibaba, Tencent oder JD.com aufgrund ihrer Größe den Löwenanteil des Portfolios ausmachen würden. Dabei gibt es laut HANetf viele innovative und schnell wachsende Unternehmen in anderen Schwellenländern wie Brasilien, Indien, Korea oder Russland.

Welche Unternehmen sind im ETF vertreten?

Der neu FMQQ ETF besteht derzeit aus 60 Unternehmen, darunter Top-Positionen wie Mercadolibre aus Argentinien und die singapurische „Super-App“ Sea Limited. Ebenfalls vertreten sind der indische Lebensmittellieferant Zomato und Jumia, das als „Amazon Afrikas“ bezeichnet wird. Alle Unternehmen im FMQQ-Index stammen aus Asien, Lateinamerika und EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika).

„Wir haben EMQQ im Jahr 2018 in der Überzeugung auf den Markt gebracht, dass Internet- und E-Commerce-Unternehmen die beste Möglichkeit bieten, das tatsächliche Wachstum in Entwicklungsländern zu erfassen. Heute leben fast 90 Prozent der Weltbevölkerung unter 30 Jahren in Schwellenländern. Es wächst eine Mittelschicht heran, die im Jahr 2030 laut der Organisation Brookings voraussichtlich 30 Billionen US-Dollar für Konsum ausgeben dürfte – fast die Hälfte des weltweiten Gesamtverbrauchs“, erklärt Carter.