Immobilien Preisauftrieb von Immobilien hält an

Die Landesbausparkassen (LBS) erwarten bei Immobilien für 2018 einen Preisanstieg zwischen 4 und 7 Prozent. Der Markt ist jedoch geprägt von enormen regionalen Unterschieden. Größter Engpassfaktor für ein breiteres Angebot ist nach wie vor Bauland.

22.05.2018 - 09:2122.05.18 - 09:49
|
Von: 
|
|
Kurhaus in Wiesbaden: Einfamilienhäuser kosten oft mehr als eine Million Euro
Kurhaus in Wiesbaden: Einfamilienhäuser kosten oft mehr als eine Million Euro© Pixabay

Das Nachfragewachstum auf dem deutschen Wohnungsmarkt hat nach einer aktuellen Erhebung der Landesbausparkassen (LBS) im Vergleich zum Vorjahr nichts an Dynamik eingebüßt. Gleichzeitig schrumpft das Angebot im Bestand, der Neubau kommt nicht schnell genug hinterher. „Unsere Experten rechnen deshalb mit einem Preisanstieg von 4 bis 7 Prozent bis zum Jahresende“, so Verbandsdirektor Axel Guthmann heute bei der Vorstellung der LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien 2018“ in Berlin.

Umfassendes Bild der Wohnimmobilien in Deutschland

Basis der Untersuchung ist eine jährliche Umfrage bei LBS und Sparkassen in 402 Land- und Stadtkreisen. Die Immobilienexperten werden jeweils im Frühjahr über ihre Einschätzung zur Angebots- und Nachfragesituation auf dem Neubau- und Gebrauchtwohnungsmarkt sowie über typische Preise – jeweils in mittleren bis guten Lagen – vor Ort befragt. Erfasst werden damit für rund 960 Städte die aktuellen Preise für frei stehende Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Eigentumswohnungen und Bauland. Die Erhebung gewährt ein umfassendes Bild über die Wohnungsmarktsituation in Deutschland – zusammengefasst im „LBS-Immobilienpreisspiegel“.

Kapitalanleger speisen Nachfrage