Immobilien in Deutschland Mietrenditen beginnen zu sinken

Betongold bleibt nach Einschätzung von Experten auch 2017 eine harte Währung. Dem deutschen Immobilienmarkt wird weiterhin Potenzial bescheinigt. Das Transaktionsvolumen konsolidiert derzeit allerdings auf dem Stand von vor zehn Jahren.

07.03.2017 - 09:1607.03.17 - 09:23
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Elbphilharmonie-Architekt Pierre de Meuron über der Hamburger Hafencity: Der weltweit steigende Anlagebedarf befördert die Projektentwicklung in Deutschland
Elbphilharmonie-Architekt Pierre de Meuron über der Hamburger Hafencity: Der weltweit steigende Anlagebedarf befördert die Projektentwicklung in Deutschland© Getty Images

„Alternative Anlageklassen – allen voran Immobilien – bleiben auch 2017 im Fokus von Investoren“ beobachtet die Rating- und Analyse-Agentur Scope in ihrem jüngst veröffentlichten „Marktausblick für Alternative Investments“. Angesichts der niedrigen Renditen von Staatsanleihen und der Aussicht auf mittelfristig weiterhin niedrige Zinsen in der Eurozone bleibt der Anlagedruck für Institutionelle Investoren wie Versicherer und Pensionskassen hoch.

In vielen Multi-Asset-Fonds kommt Immobilieninvestments eine hohe Bedeutung zu. Anteile am Gesamtvolumen in Höhe von bis zu zehn Prozent sollen zuverlässige Erträge generieren und Schwankungen an den Märkten dämpfen. So diversifizieren Investment-Gesellschaften wie Aberdeen, BlackRock und Kames Kapital bei Income-Lösungen bevorzugt über Alternative Investments, zu denen Immobilien gehören.

Statista untermauert den Trend mit Zahlen. Die nachstehende Grafik zeigt das Transaktionsvolumen auf dem Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland im Zeitraum der Jahre 2004 bis 2017. Der Wert für 2017 ist eine vorläufige Schätzung: Für das Jahr 2017 wird ein Transaktionsvolumen auf dem deutschen Immobilien-Investmentmarkt zwischen 60 und 65 Milliarden Euro prognostiziert.

 

Transaktionsvolumen auf dem Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland in den Jahren 2004 bis 2017 (in Milliarden Euro, Quelle: Statista)