Immobilieninvestments Serviced Apartments begeistern Investoren

Voll- oder teilmöblierte Apartments mit zusätzlichem Service sind ideale Alternativen zu Wohnung und Hotel. Der Trend wird befeuert von hoher Nachfrage dank größerer Mobilität und dem Wunsch nach „home away from home”. Immer mehr Investoren drängen in den lukrativen Markt, so der Immobilienspezialist Catella.

22.05.2018 - 10:0522.05.18 - 10:20
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Surferin im Eisbach im Englischen Garten: Viele Jobnomaden wohnen in München in Serviced Apartments statt im Hotel
Surferin im Eisbach im Englischen Garten: Viele Jobnomaden wohnen in München in Serviced Apartments statt im Hotel© Getty Images

In den vergangenen Jahren wurde der Markt für sogenannte Serviced Apartments - auch Boarding Houses genannt - von einer steigenden Nachfrage durch Investoren befeuert. Dies berichtet der Immobilienspezialist Catella in seinem aktuellen Market Tracker „Der Markt für Serviced Apartments in Deutschland und Europa". Danach stiegen die Transaktionsvolumina  stark an und werden im Jahr 2018 in Deutschland voraussichtlich bei rund 235 Millionen Euro liegen, in Europa zwischen 525 und 575 Millionen Euro.

Variables Angebot für verschiedene Kundenwünsche

Bei diesem Nischenprodukt – strukturell angesiedelt zwischen Hotel und Wohnen – handelt es sich um eine hybride Form der Wohnnutzung mit wenig einheitlichen, insgesamt aber höheren Nutzungsentgelten als bei klassischer reiner Wohnnutzung. Zu den einzelnen Apartments werden als Ergänzung in der Regel eine komplette Möblierung sowie weitere Dienstleistungen angeboten. Dies können unter anderem ein regelmäßiger Reinigungsservice, eine Rezeption sowie Verpflegungsangebote sein. Das Spektrum variiert dabei je nach Anbieter und Kundenwunsch zwischen geringen Serviceleistungen und hotelähnlichem Rundumservice.

Zentrale Wohnmöglichkeit für Langzeitnutzer