Immobilienmesse Expo Real Viel Optimismus und gute Geschäfte

Hype oder Blase? Bleiben Immobilien das Super-Investitionsobjekt für institutionelle und private Anleger? Auf der wichtigen Messe Expo Real, die vom 8. bis 10. Oktober in München stattfindet, diskutieren Teilnehmer aus aller Welt die Entwicklungen der Branche. Besonders attraktive Segmente für Investoren: Wohnen, Logistik- sowie Gesundheits- und Pflegeimmobilien.

08.10.2018 - 14:5008.10.18 - 18:01
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Gothic-Festival in Leipzig: Die Messestadt ist bei Hipstern und Comic-Freaks ebenso beliebt wie bei Immobilieninvestoren
Gothic-Festival in Leipzig: Die Messestadt ist bei Hipstern und Comic-Freaks ebenso beliebt wie bei Immobilieninvestoren© Getty Images

„Die Immobilienwirtschaft lässt sich von Diskussionen um internationale Zölle und Verschuldung bislang nicht verunsichern – für 2018 und 2019 bleiben die Expo-Real-Teilnehmer weiterhin optimistisch“, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Ein Großteil der Befragten rechnet sogar mit steigenden Investmentsummen in Deutschland, dementsprechend sehen sie viel Potenzial in Nischensegmenten wie City-Logistik- oder Gesundheits- und Pflegeimmobilien.“ Aufbruchstimmung herrscht bei der digitalen Transformation, „die größten Potenziale werden in den Bereichen ‚Managen und Betreiben‘, ‚Planen und Bauen‘ sowie ‚Vermarkten‘ gesehen“. Diese und weitere Ergebnisse habe die diesjährige Befragung von 1.380 Messeteilnehmern ergeben.

Branche bleibt insgesamt sehr optimistisch

Trotz geopolitischer Spannungen, Handelskonflikten und internationaler Verschuldung sehen knapp 66 Prozent der Befragten weiterhin überwiegend positive Verhältnisse. Rund ein Drittel glaubt zumindest, dass ihr Unternehmen eine Abschwächung der Konjunktur abfedern kann. 62 Prozent rechnen mit steigenden Investitionssummen für Immobilien in Deutschland; nur etwas mehr als 31 Prozent damit, dass sie gleichbleiben.

Ein Vorteil ist für viele Investoren auch die föderale Struktur in Deutschland; sie bietet eine Menge Standorte mit Potenzial jenseits der großen Metropolen. Dabei hat sich die sächsische Metropole Leipzig mit 48,1 Prozent an die Beliebtheitsspitze gesetzt. Weitere Top-B-Standorte sind Nürnberg (33,6 Prozent), Wiesbaden (29,7 Prozent), Münster (28,7 Prozent) und Hannover (26,3 Prozent).

Bedeutung von Wohnimmobilien und Förderung steigt