Inflation Preisauftrieb nimmt in 15 EU-Ländern zu

Auch wenn die Inflation hinter dem Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank zurückbleibt – die Preise beginnen zu steigen. In diesem Umfeld bieten sich Liquid Alternatives zur Beimischung an.

18.12.2017 - 15:5918.12.17 - 17:37
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Neues Hafen-Terminal für Kreuzfahrtschiffe in Lissabon: In der Eurozone legten die Preise im November um 1,5 Prozent zum Vorjahr zu
Neues Hafen-Terminal für Kreuzfahrtschiffe in Lissabon: In der Eurozone legten die Preise im November um 1,5 Prozent zum Vorjahr zu© Getty Images

Die Verbraucherpreise in den 19 Staaten der Eurozone legten im November um 1,5 Prozent zum Vorjahresmonat zu, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag, 18. Dezember, auf Basis endgültiger Daten mit. Zum Vergleich: Im Oktober hatte die Preisteuerung im Vorjahresvergleich bei 1,4 Prozent gelegen.

Etwas höher fällt die jährliche Inflationsrate in den 28 Staaten der Europäischen Union aus: Im November lag sie bei 1,8 Prozent, gegenüber 1,7 Prozent im Oktober. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (0,2 Prozent), Irland (0,5 Prozent) und Finnland (0,9 Prozent) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Estland (4,5 Prozent), Litauen (4,2 Prozent) und Großbritannien (3,1 Prozent) verzeichnet.

Gegenüber Oktober 2017 ging die jährliche Inflationsrate in vier Mitgliedstaaten zurück, blieb in neun unverändert und stieg in fünfzehn an.

Ab Januar 2018 halbiert die EZB ihre Anleihekäufe

Trotz des leichten Preisauftriebs bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin hinter ihrem Zielwert von knapp 2 Prozent zurück. Ihren eigenen Volkswirten zufolge dürfte die EZB ihr Inflationsziel auch in den kommenden Jahren verfehlen – obwohl die konjunkturelle Entwicklung gut vorankommt. So rechnen die Volkswirte der EZB für 2020 mit einer Teuerungsrate von 1,7 Prozent.