InfografikTurbulenzen bei Tesla-Aktie

Nach zwei ereignisreichen Monaten haben die Turbulenzen bei Tesla einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC erhob vergangenen Donnerstag offiziell Anklage gegen Tesla-Boss Elon Musk. Inzwischen gibt es jedoch eine Einigung.

02.10.2018 - 11:28 Uhr02.10.18 11:28
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Tesla-CEO Elon Musk: US-Börsenaufsicht erhebt Anklage wegen Betrugs
Tesla-CEO Elon Musk: US-Börsenaufsicht erhebt Anklage wegen Betrugs© Getty Images

Tesla-CEO Elon Musk hatte Anfang August per Twitter angekündigt, er erwäge einen Börsenrückzug für Tesla zu einem Preis von 420 US-Dollar pro Aktie, woraufhin das Papier um mehr als 10 Prozent in die Höhe schoss. Der angekündigte Deal war jedoch keineswegs so weit fortgeschritten wie Musk mit seinem Tweet glauben ließ, und knapp drei Wochen später sah sich Tesla dazu gezwungen per Pressemitteilung offiziell den Rückzug vom möglichen Rückzug zu verkünden.

Aufgrund Musks „falscher oder irreführender“ Aussagen erhob die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC nun Anklage wegen Wertpapierbetrugs. Im Falle einer Verurteilung dürfte Musk in Zukunft nicht mehr im Management oder Vorstand eines börsennotierten Unternehmens tätig sein.

Die nachfolgende Grafik zeichnet die turbulenten vergangenen Wochen anhand Teslas Kursverlauf nach.

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Inzwischen kam es zwischen Musk und der Börsenaufsicht SEC zu einer Einigung.  Musk willigte ein, innerhalb von 45 Tagen vom Amt des Chairman zurücktreten. Anleger reagierten erleichtert. Die Tesla-Aktie legte im vorbörslichen US-Handel um mehr als 15 Prozent zu.