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Forschungszentrum von Hyundai-Kia Motors im südkoreanischen Yongin, Südkorea

Investments in Digitalisierung Technologieprodukte aus Korea bleiben stark gefragt

Südkorea verzeichnet einen starken Rückgang der Gesamtexporte von 24 Prozent – Technologieprodukte dagegen sind nach wie vor begehrt. Bemerkenswert: Bei SSD-Speichergeräten wird ein Exportplus von 254 Prozent gemeldet, während der Absatz von Computern um 99 Prozent gestiegen ist.

05.06.2020 - 13:57 Uhr | in Infografiken

Obwohl die südkoreanischen Exporte im April inmitten der weltweiten Corona-Krise um mehr als 24 Prozent zurückgingen, blieben dagegen die Technologieprodukte des Landes stark gefragt.

Nach Angaben des Ministeriums für Handel, Industrie und Energie verdoppelten sich die Computerausfuhren im April (im Jahresvergleich), während der Wert der SSD-Speicherexporte um mehr als 250 Prozent anstieg. Da Homeoffice-Tätigkeiten weltweit einen neuen Höchststand erreicht haben, war die Nachfrage nach Technik und technischem Zubehör überall hoch, und auch die Preise für technische Produkte stiegen auf breiter Front.

Doch die Nachfrage nach Technologie reichte nicht aus, um die Exporte aus Südkorea zu stützen, das schon vor der Krise kränkelte. Das Land hatte während des gesamten Jahres 2019 einen anhaltenden Einbruch erlebt, als jede monatliche Exportstatistik schlechter war als die des entsprechenden Monats 2018. Im Februar 2020 stiegen die Exporte im Jahresvergleich schließlich wieder an, um dann im März zu stagnieren und im April mit voller Wucht von der Corona-Krise getroffen zu werden und auf neue Tiefststände zu stürzen.