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Kampf auf der Rennbahn: Kames Capital hat für 2017 drei Zinsstrategien auf Lager

ANZEIGE Kames Capital Drei Zinsstrategien für ein unsicheres Jahr 2017

Wer die unsicheren Marktbedingungen im Jahr 2017 erfolgreich meistern will, sollte eher nach Relative- als nach Absolute-Value-Chancen Ausschau halten, meint John McNeill. Der Co-Manager des Kames Absolute Return Bond Global Fund empfiehlt drei Zinsstrategien.

25.01.2017 - 10:35 Uhr | in Kames Capital

In einem Niedrigzinsumfeld, in dem Absolute-Value eine Seltenheit und passives Exposure im Fixed-Income-Bereich wenig sinnvoll ist, sollten Anleger auf der Suche nach einer Alternative zu Barmitteln laut John McNeill, Co-Manager des Kames Absolute Return Bond Global Fund, folgende drei Zinsstrategien in Erwägung ziehen: Cross-Market-Positionen, Renditekurvenpositionierung und Inflations-Breakeven.

„Was die Cross-Market-Strategie anbelangt, so war der Abstand zwischen fünfjährigen US-Papieren und äquivalenten deutschen Anleihen in neuerer Zeit mit rund 2,5 Prozent niemals größer“, berichtet der Manager. „Wir versuchen, genau diese extremen Bewertungen ausfindig zu machen und auszunutzen, wobei wir recht vorsichtig vorgehen: Denn was auf den ersten Blick wie ein attraktiver Spread aussieht, kann sich als Trugbild erweisen, sobald die Währungsabsicherung berücksichtigt wird.“

In Bezug auf die Renditekurvenpositionierung dürften McNeill zufolge die voneinander abweichenden Maßnahmen der Notenbanken Anlegern Chancen bieten: „Der Spread zwischen fünf- und dreißigjährigen US-Treasuries liegt momentan bei rund 1,1 Prozent“, so der Co-Manager. „Wenn die US-Notenbank ihre Ziele weniger offensiv verfolgt als vom Markt derzeit eingepreist, erscheint uns eine Bewegung in Richtung 1,4 Prozent wahrscheinlich. Sollten relevante US-Makrodaten jedoch besser als erwartet ausfallen und die US-Notenbank Federal Reserve ihre geldpolitische Straffung vorzeitig forcieren, wäre eine Abflachung diese Kurve auf 0,8 Prozent oder tiefer durchaus möglich.“

Hohe Inflationserwartungen in Großbritannien

In punkto Inflation-Breakeven könnte eine falkenhaftere Haltung der Bank of England Anleger im laufenden Jahr für eine Überraschung sorgen. „Nach dem UK-Referendum sind die Inflationserwartungen, die sich an indexgebundenen Gilts ablesen ließen, deutlich gestiegen“, sagt McNeill. „Wir sind der Meinung, dass die aktuellen Preise das düstere Bild einer anhaltend hohen Inflation in Großbritannien vermitteln.

Die zuständigen Behörden werden eine galoppierende Inflation in unseren Augen jedoch nicht so leicht hinnehmen, wie von vielen angenommen. Sie dürften die Beibehaltung der finanziellen Stabilität und des Vertrauens in Großbritannien als Investitionsstandort in den Mittelpunkt stellen. Aus diesem Grund halten wir Ausschau nach Kaufgelegenheiten, um von den unseres Erachtens übermäßig pessimistischen Bewertungen zu profitieren.“