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Stephen Jones, Investmentchef bei Kames Capital

ANZEIGE Kames Capital zum Brexit „In Wirtschaft und Politik sind Reformen gefragt“

Das Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat zunächst für große Aufregung an den Märkten gesorgt. Warum der Brexit jedoch auch eine Chance für eine dringend benötigte politische und wirtschaftliche Neuordnung in Europa sein kann, erläutert Stephen Jones, Investmentchef bei Kames Capital.

05.07.2016 - 17:42 Uhr | in Kames Capital

Am Donnerstag, den 23. Juni 2016 hat Großbritannien seine Absicht signalisiert, die Scheidung von seinen EU-Partnern einzureichen. Ungeachtet des zunehmend angespannten Verhältnisses zu den Briten hätten die EU-Mitglieder diesen Schritt nie erwartet. Nun bleibt abzuwarten, ob eine gütliche Einigung möglich sein wird.

Im Vorfeld des Referendums wurden verschiedene Beispiele von Ländern zitiert, die das Verfahren für den Abschluss von Handelsverträgen mit der EU als unangemessen langwierig ansahen. Großbritannien ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt und ein wichtiger Abnehmer für EU-Produkte. Daher dürfte seine Verhandlungsposition deutlich stärker sein als die Norwegens oder Griechenlands.

Die Reaktion an den Finanzmärkten auf das Ergebnis der Volksabstimmung in Großbritannien fiel am Freitag verhaltener aus als von den meisten Kommentatoren prophezeit. Die nächsten Tage werden zeigen, ob sich die Anleger Zeit lassen, die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse zu verarbeiten und welche Schlüsse sie aus den im Vorfeld des Referendums von allen wichtigen Währungshütern rund um den Globus ausgegebenen Warnungen ziehen. Ähnlich wie zahlreiche andere Marktteilnehmer, haben wir uns vor diesem Ereignis in unseren Mischfonds weitgehend neutral positioniert, da der Ausgang der Entscheidung unserer Ansicht nach ungewiss war.