Kippt der deutsche Wohnungsmarkt?Immobilienweise warnen vor Preiseinbruch

Diese Analyse dürfte Immobilieninvestoren nicht passen: Nach jahrelangen Preissteigerungen könnte der deutsche Wohnimmobilienmarkt einbrechen.

07.03.2018 - 13:44 Uhr07.03.18 13:44
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Baustelle in Berlin: Sowohl Miet- als auch Kaufpreise stiegen in den vergangenen Jahren stark
Baustelle in Berlin: Sowohl Miet- als auch Kaufpreise stiegen in den vergangenen Jahren stark© Getty Images

Wohnen ist in Deutschland in den vergangenen Jahren immer teuer geworden. Einem Bericht des Berliner Forschungsinstituts Empirica zufolge stiegen die Kaufpreise von Eigentumswohnungen in den 7 A-Städten München, Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln und Stuttgart ausgehend von einem ohnehin schon hohen Niveau im Jahr 2017 nochmals um 9,5 Prozent (2016: 11,5 Prozent).

In den 14 B-Städten kletterten die Kaufpreise 2017 im Schnitt um 7,6 Prozent (2016: 7,2 Prozent). Die Mietpreise legten ebenfalls weiter zu, hinken mit einer jährlichen Wachstumsrate von zuletzt 5,9 Prozent in den A-Städten (2016: 5,3 Prozent) und 5,0 Prozent in den B-Städten (2016: 3,9 Prozent) jedoch weiterhin den Preissteigerungen der Kaufobjekte hinterher.

18.700 Neubauten in Berlin

Parallel zu Miet- und Kaufpreisanstieg kam der Neubau ordentlich in Gang. In Berlin sind im Jahr 2014 bereits 8.700 neue Wohnungen entstanden, 2016 waren es 13.700. In diesem Jahr dürften weitere 18.700 Wohnungen hinzukommen und der hohen Nachfrage bald die Waage halten. Das legt das „Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2018“ nahe. Darin berichten die Autoren zunächst über Büro- und Logistikunternehmen, Hotels und den Einzelhandel, um dann auf den Kaufpreisanstieg am Wohnimmobilienmarkt zu sprechen zu kommen.  

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