Bitcoin und Co Kryptoassets – Fluch oder Segen?

28.05.2021 - 13:3528.05.21 - 14:13
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Kryptowährungen haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Daher stellen sich immer mehr Anleger die Frage, ob digitale Assets neben Aktien und Anleihen auch einen Platz im Portfolio haben sollten. Christian Jasperneite, Investmentchef bei M.M. Warburg, mit einer Einschätzung.

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen beziehungsweise -assets haben in den vergangenen Monaten trotz mancher Kursstürze an Wert gewonnen. Jedoch scheiden sich an dieser neuen Anlageklasse die Geister: „Während sie von den einen als digitales Gold gefeiert wird, verteufeln sie die anderen als Instrument für Zocker“, sagt Christian Jasperneite, Investmentchef bei M.M. Warburg. Gleichwohl stoßen Kryptoassets auf ein wachsendes Interesse bei Anlegern und viele von ihnen fragen sich, ob sie nicht einen Teil ihres Kapitals auch langfristig in diese Assetklasse investieren sollten. Doch kann die Beimischung von Kryptoassets im Portfolio besonders in Krisenzeiten eine sinnvolle Alternative sein?

„Darauf gibt es keine perfekte Antwort, denn fundamental gesehen sind diese Assets nicht greifbar. Investoren müssen sich fragen, ob sie daran glauben, dass sich diese Performance fortsetzen wird, wie es in der Vergangenheit der Fall gewesen ist“, sagt Jasperneite.

Laut dem Experten könnte es bei folgendem Szenario der Fall sein: In dem Moment, in dem die Notenbanken ihrer Aufgabe, den Geldwert stabil zu halten, nicht mehr nachkommen, weil sie sich zu sehr auf die Refinanzierung von Staaten konzentrieren und dann die Inflationsrate enorm steigen würde, haben Kryptowährungen nach vorne raus ein großes Performancepotenzial. „Das ist aber bislang alles nur Spekulation“, betont Jasperneite.

Wie der Experte die Risikoeigenschaften von Kryptoassets einschätzt und ob eine Beimischung in ein Portfolio rein mathematisch überhaupt sinnvoll ist, erfahren Sie im Video.

Über den Autor

Dr. Christian Jasperneite studierte an der Universität Passau VWL und promovierte anschließend an der Universität Passau am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Harvard University begann er im Jahr 2000 als Analyst im Makro-Research von M.M.Warburg & CO. Seit Anfang 2009 ist Dr. Jasperneite Chief Investment Officer bei M.M.Warburg & CO und verantwortet dort u.a. Fragen der strategischen und taktischen Allokation sowie der Portfoliokonstruktion und der Produktentwicklung.