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Chinesische Gastarbeiter bei einer Firmenjahresfeier im südkoreanischen Seoul: Der KOSPI-Index hat nach einem Plus von 17 Prozent seit Jahresbeginn ein neues Rekordhoch erreicht

Kurswechsel bei der Fondsstrategie Standard Life setzt Hoffnungen auf Südkorea

In den Nachrichten zieht Nordkorea momentan die Aufmerksamkeit auf sich. Bei den Fonds-Experten von Standard Life steht aber Südkorea im Fokus. Dort erwarten die Marktkenner in den nächsten Monaten einen Wirtschaftsaufschwung. Der hängt aber von mehreren Faktoren ab.

05.07.2017 - 17:47 Uhr | Von:  in Fonds

Die Zukunft für den Fonds Global Absolute Return Strategies (ISIN: LU0548153955) der Standard Life Investment liegt in Südkorea. Zwar hat sich die Wirtschaft des Landes nicht erst seit gestern Platz 15 der weltgrößten Wirtschaftsräume erarbeitet, aber die Global Absolute Return Strategies (GARS)-Experten bei Standard Life sehen gute Voraussetzungen für eine Expansion.

Als Hauptgrund machen die Analysten von Standard Life einen „strukturellen Einbruch“ der Handelsbeziehungen zwischen und China und dem Rest Asiens aus. Der Internationale Währungsfonds macht dafür die zurückgehende Nachfrage chinesischer Konsumenten und die stagnierende Nachfrage nach chinesischen Produkten im Ausland verantwortlich.  

Auch die Schutzmaßnahmen der chinesischen Regierung zur Eindämmung des Wirtschaftswachstums hätten die Im- und Exporte im Reich der Mitte verlangsamt. Chinesische Exportländer, die oftmals gerade an der Schwelle dazu sind, ihren Entwicklungsstatus abzugeben, würden hingegen die modern aussehenden und meist nach westlichen Standards gebauten südkoreanischen Produkte bevorzugen.

Südkorea sei ein weit unterschätzter Markt, meinen die Anlageprofis von Standard Life Investment.  In der Vergangenheit habe er sich durch sein stetiges Wachstum bewiesen, was Marktstabilität suggeriere. Die GARS-Experten formulieren es wie folgt: „Südkoreas Historie der nachhaltigen Entwicklung ist ein Vorbild für jedes Entwicklungsland. Über 50 Prozent aller Produkte und Serviceangebote gehen ins Ausland.“ Rund zwei Drittel dieser Exporte werden von Entwicklungsländern abgenommen.

Bessere Prognosen und höhere Erträge

Von dort soll jetzt eine verstärkte Nachfrage für koreanische Produkte kommen. Denn das globale Wirtschaftswachstum sorge dafür, dass Güter aus Südkorea stärker in Entwicklungsländern gefragt sind. Man denke dabei nur an Samsung-Handys oder Kia-Fahrzeuge.

„Wir denken, dass sich Investoren zu sehr auf die negativen Aspekte der südkoreanischen Wirtschaft konzentrieren“, bemängeln die Experten bei Standard Life. Dabei mache sich der globale Aufschwung schon jetzt in vielen Regionen bemerkbar, eben auch auf der südkoreanischen Halbinsel. Er sorge dafür, dass die Prognosen der Analysten zum ersten Mal seit fünf Jahren aufgebessert wurden. Die Einnahmen einiger Firmen von der südkoreanischen Halbinsel beginnen bereits weiter zu steigen.