LuxusinvestmentsEdelmarken wachsen wieder

Das Geschäft mit Luxusgütern brummt. Vor allem junge Chinesen stehen auf High Fashion, edle Getränke und teure Autos. Sie bestellen gerne bei Alibaba & Co., E-Commerce und stationärer Handel wachsen stetig zusammen. Dies sind einige der Erkenntnisse zum Luxusmarkt aus einer Studie der Unternehmensberatung Bain.

30.07.2018 - 09:07 Uhr30.07.18 09:07
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Schauspielerin Tang Yan posiert für Dior in Beijing: Junge Chinesen treiben Luxusmarkt an
Schauspielerin Tang Yan posiert für Dior in Beijing: Junge Chinesen treiben Luxusmarkt an © Getty Images
Luxus wird zunehmend zum Lebensgefühl der Millenials. Weltweit begeistern sich immer mehr junge Menschen für hochpreisige Accessoires, Kosmetik, Schmuck oder Kleidung – allen voran in China. Entsprechend prognostiziert die internationale Managementberatung Bain & Company gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma im „Luxury Study 2018 Spring Update“ für das laufende Jahr ein Wachstum des globalen Luxusgütermarkts von 6 bis 8 Prozent. Demzufolge wird der Umsatz mit den Edelmarken währungsbereinigt auf 276 bis 281 Milliarden Euro steigen.

Kräftiger Aufschwung in Asien

„Das Luxusgeschäft ist ausgesprochen gut ins Jahr 2018 gestartet“, stellt Bain-Partner und Luxusgüterexperte Serge Hoffmann fest. „Dieser Trend wird sich trotz Währungsschwankungen in nahezu allen Weltregionen und Käuferschichten fortsetzen.“ Allerdings sind dafür in erster Linie größere Absatzmengen verantwortlich, nicht höhere Preise. Ursächlich für die starke Belebung des Markts ist China. Insbesondere die modebewusste und von sozialen Medien geprägte junge Generation hat dort Lust auf Luxus. Laut Bain-Studie wird der Absatz von Premiummarken im Reich der Mitte insgesamt um bis zu 22 Prozent in die Höhe schnellen.

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