Marktkommentar von Danske Invest Digitalisierung bietet vielversprechende Anlagechancen

Für IT-Anleger war das Jahr 2018 bisher recht turbulent. Nach einem vielversprechenden Auftakt sind viele Papiere eingebrochen. Marc Homsy, Leiter Anlagenvertrieb Deutschland bei Danske Invest, bleibt dennoch optimistisch.

17.05.2018 - 08:0017.05.18 - 09:26
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Anti-Facebook-Demonstranten vor dem Capitol in Washington: Gesellschaft muss sich Regeln für Digitalisierung geben.
Anti-Facebook-Demonstranten vor dem Capitol in Washington: Gesellschaft muss sich Regeln für Digitalisierung geben.© Getty Images

Als sich herausstellte, dass die Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern während des US-amerikanischen Wahlkampfs im Jahr 2016 missbraucht wurden, löste dies weltweite Schocks und zunehmende Skepsis an der Kontrollierbarkeit neuer Technologien aus. Dies wiederum schürte Ängste vor einer strengeren Regulierung, die die Gewinne von Technologieunternehmen beeinträchtigen kann. Doch schützt Regulierung vor Datenmissbrauch? Eine neue Studie der Investmentbank Bank of America Merrill Lynch lässt erkennen, dass 64 Prozent der institutionellen Anleger derzeit eine strengere Gesetzgebung als größte Gefahr für IT-Aktien ansehen.

Technologiekritiker sollten nicht übertreiben

Diese Regulierungs-Angst erhielt neuerliche Nahrung, da der Facebook-Skandal die allgemeine Technophobie noch verschärfte. Technophobie ist die Angst, dass neue und komplexere Technologien unserem bestehenden Lebensstil schaden und ihn bedrohen können. Für viele Technologiegegner mündete der Facebook-Skandal in der Behauptung, dass die Illusion von einem Privatleben im Internet endgültig geplatzt ist. Gewiss ist diese technologiekritische Sichtweise nicht völlig unberechtigt.

Mehr Verbraucherschutz ist wahrscheinlich