Multi-Asset-Allokation Kombination der Anlageklassen hat sich bewährt

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Flexibel in alle Richtungen: Multiasset-Fonds kombinieren eine Vielzahl verschiedener Anlageklassen. Doch wie wird die Allokation in der Praxis umgesetzt? Daniel Lösche, Investment Analyst bei Schroders, gibt einen Einblick in die Strukturierung der Portfolios.

08.02.2016, aktualisiert 10.02.2016 - 09:1710.02.16 - 09:17
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Multiasset-Fonds kombinieren unterschiedliche Anlageklassen
Multiasset-Fonds kombinieren unterschiedliche Anlageklassen© lidante/Fotolia

Auf negative Korrelation kommt es an: Wenn sich aufgrund entgegengesetzter Wechselwirkung verschiedene Anlageklassen in unterschiedliche Richtungen bewegen, kommt der Vorteil von Multiasset-Strategien besonders zum Tragen. Denn die Alleskönner unter den Fonds federn einen Großteil der Volatilität ab.

Im laufenden Jahr funktioniert die negative Korrelation der Anlageklassen im Portfolio zueinander bislang reibungslos – die insgesamt fünf Multiasset-Fonds der britischen Investmentgesellschaft haben sich deutlich besser geschlagen als der Gesamtmarkt. „Über die breite Allokationsmöglichkeit verschaffen wir unseren Anlegern Zugang zu einer komplexen Vermögensverwaltung, die ihnen ansonsten verschlossen bliebe“, erklärt Lösche.

Robustere Portfolios durch Risikoprämienmodell

Entscheidend für die positive Wertentwicklung der Multiasset-Strategien von Schroders ist das spezielle Risikoprämienmodell. Der spezielle Ansatz vergleicht die Überrenditen verschiedener Anlageklassen mit einem risikolosen Zins. Auch hier zählt die Korrelation: Je geringer sie ausfällt, desto robuster ist die Konstruktion der Portfolios.

Zu den weiteren Besonderheiten, mit denen die Schroders Portfolios aufwarten, zählt Lösche die Beimischung von Absolute Return- und Long/Short-Strategien. Während Erstere darauf abzielen, in jeder Marktphase einen stetigen Kapitalzuwachs möglichst ohne Schwankungen zu realisieren, enthalten Letztere auch Verkäuferpositionen zum Zweck der Risikosteuerung. Ebenfalls Katastrophen-Anleihen zählen zum Anlagespektrum. Auch sie sind unsensitiv gegenüber den allgemeinen Entwicklungen am Kapitalmarkt und tragen dadurch zu einer verbesserten Portfolio-Stabilität bei. Für Anleger, die kontinuierliche Zahlungen präferieren, hält die Fondsgesellschaft zudem Anlageklassen mit fixen Ausschüttungen vor.